"Erinnerungsblick"                    ISBN  978-3-7460-1281-0

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Herzlich Willkommen liebe Leser,

manchmal gab es Stunden, diese haben mich in Erinnerungen schwelgen lassen. Und obwohl ich vielleicht am Anfang noch dachte, oder gar fühlte, das ist gerade nicht so gut, empfand ich es im Nachhinein etwas anders. So hatte ich eine Aufgabe, einen Weg und dieser führte mich immer wieder
zu mir selbst. War es vielleicht eine Prüfung meiner Selbstfindung? Wie auch immer, alles was mir je begegnet war führte dazu, das ich heute der Mensch bin, der ich bin. Liebe.

Herzlichst
Marion Jana Goeritz




Klappentext:

Ein Buch mit weiteren Gedanken und Gefühlen der Autorin, welche in Gedichtform erzählen.
Worte über Selbstliebe und die Liebe nehmen den Leser mit auf eine Reise, welche auch zum Nachdenken anregen kann.


Kleine Anmerkung:

Dieses Buch beinhaltet 60 Gedichte. Das Foto fürs Cover habe ich selbst aufgenommen und gestaltet.
Für dieses Buch wählte ich eine Schreibschrift.



<3 hier gern einige Leseproben:

Nichts
verliert sich
das wichtig ist
nichts
bleibt unentschieden
was einer Entscheidung bedarf
nicht im Gehen
auch nicht in der Stille


Reihenweise Gedanken
Altpapier
schwarze Buchstaben auf weißen Seiten
wer hat das geschrieben
um wessen Leben dreht es sich hier
ich drehe ab und lese
nehm es mit und erfahre mehr
beginne mich zu interessieren
und gehe zur Tür
meine Jacke überm Arm
und als ich so die Treppen im Haus herunterlaufe
begegnet mir eine Frau
jung an Jahren
sie weint und sitzt auf einer der Stufen allein
"Wenn es weh tut, geh hindurch
stelle dich der Warheit
es wird dich schmerzen
wie nie zuvor
doch es wird dich auch heilen
in der Seele"
diese Zeilen waren mir in Erinnerung
ich suche das Blatt mit dem Geschriebenen
setze mich zu ihr und gebe ihr es zu lesen
ich warte auf eine Reaktion wie
"Was für ein Geschwätz
als ob das helfen könnte"
doch ich werde überrascht
sie nimmt mich in ihren Arm
und Tränen rinnen über ihr Gesicht
und weil ich ihren unsagbaren Schmerz auch fühle
vergieße auch ich die Tränen
die da noch in mir saßen
die
die noch übrig waren von meiner Wahrheit
als ich sie erkannte
still bleiben wir noch ein Weilchen sitzen
die junge Frau schaut mich an
und ihre Wimperntusche läuft über ihr Gesicht
kein Taschentuch zur Hand
ich wische meine Tränen vom Gesicht
und biete ihr an
komm mit mir mit
sie nimmt an und wir trinken Tee
erzählen
als würden wir uns Jahre kennen
sie von sich und ich von mir
die Zeit vergeht und mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht verabschiedet sie sich von mir
mein Gefühl ist still
und in Liebe

Schweigen
die Stille war getunkt in die Farbe der Angst
doch es gab kein zurück
nur den Weg nach vorn
ein Schritt vor den anderen
führte auch zum Ziel
leise hörte man den Absatz auf dem Asphalt
Regentropfen spielten ein Stück zum Weinen schön
im Dunkeln sah man seine Tränen nicht
denn ein Mann darf auch nicht weinen
das hatte er so oft gehört
doch in dieser Nacht war alles anders
es war ihm egal
nicht mehr wichtig
er war erwacht

Sicherlich
erkennst du mich im Gemenge
sicherlich
fühlst du meine Fragen
sicherlich
empfindest du ein Gefühl der Vertrautheit
sicherlich
nimmst du die Liebe in mir wahr
vielleicht
kann ich mich erinnern an das eine Gefühl
vielleicht
erkenne ich dein Blick
vielleicht
empfinde ich mich nicht richtig in deiner Nähe
sicherlich
weiß ich auch schon darum
vielleicht
macht dir das etwas Kummer
vielleicht
denkst du warum das nur so ist
vielleicht
stellst du dir nicht die richtigen Fragen
sicherlich
weil du die Antwort schon kennst
vielleicht
war es zuviel Gerede
vielleicht
von der Wahrheit zu wenig
vielleicht
ein Gefühl von Ewigkeit das nur erinnerte
sicherlich
fühlst du das auch so


Deine Ängste
lass sie im Meer ertrinken
an einem schönen Sommertag
deine Mutlosigkeit
vergrabe sie im Sand
an einem schönen Sommertag
deine faulen Kompromisse
übergebe sie dem Wind
an einem schönen Sommertag
an einem schönen Sommertag
wurde er
der er sein wollte
einfach so
durch Meer
Sand und Wind