"Winterzauber"                          ISBN: 978-3-7448-9885-0

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Klappentext:

Winterzauber. Ein Buch mit zauberhaften Geschichten, auch über die Weihnachtszeit.
„Eine Besondere Begegnung“
Janik und sein Vater wandern in die Berge und
bekommen dort besonderen Besuch von
Olfred.

„Eugen und Mattes, mitten im süßen Brei“
Zwei Freunde finden sich auf einmal
mitten im Märchen des süßes Brei wieder.
Doch werden sie wieder in die reale Welt
zurück finden?

„Mein Gott Moritz“
Der kleine Moritz bringt seine Familie ein wenig aus der Fassung und doch wird er geliebt.


Kleine Anmerkung:

Das Cover habe ich selbst gemalt und gestaltet. Die Geschichten kamen mir durch Eingebungen. Besonders "Eine Besondere Begegnung" empfinde ich als berührend. So habe ich schon manche Träne beim Überarbeiten der Geschichte vergossen. Sehr dankbar.

In einem Einkaufscente
r sah ich dann einen "Fernsehraum" mit einer Wohnlandschaft. Das war im Winter 2016 und ganz plötzlich war eine zweite Geschichte geboren. Meinem Mann erzählte ich vor Ort schon die grobe Handlung der Geschichte, die ich sofort im Sinn hatte und wir lachten über diese Unmöglichkeiten, die mein inneres Kind so spann.

Die dritte Geschichte "Mein Gott Moritz" kann ich gar nicht sagen, woher sie kam, auf einmal war sie auch in meinem Gefühl. Dankbar.


<3 hier gern einige Leseproben:

Inhalt

Eine Besondere Begegnung
Eugen und Mattes, mitten im süßen Brei
Mein Gott Moritz


"Eine Besondere Begegnung"



... Dein Name klingt so komisch. Heißt du wirklich Olfred? Olfred, Olfred !“ Janik lacht.
„Was gibt es denn da zu lachen? Ich lache doch auch nicht über deinen Namen. Janik, Janik.“
„Ja entschuldige Olfred. Ich habe diesen Namen noch nie gehört. Und was machst du so? Warum bist du hier?“
„Ich bin überall mal. Heute bin ich hier bei dir. Ich wache über die Berge und Täler, Wälder und Seen.“
„Warum musst du darüber wachen?“ fragt Janik.
„Weil es mein Land ist. Es gibt gute Menschen bei euch. Die holen das Holz, das der Sturm von den Bäumen fallen lässt aus den Wäldern und machen sich ihre Stuben damit warm, oder ihr Süppchen. So wie ihr. Aber es gibt auch genug andere, die ihren Abfall im Wald einfach liegen lassen. Das gefällt mir nicht. Das gefällt mir so gar nicht.“ gibt Olfred Janik zu verstehen. ...

... „Glaubst du, das es Olfred wirklich gibt“ fragt Janik in die winterliche Ruhe hinein und schaut zu seinem Vater auf.
„Ja. Ich glaube das es ihn wirklich gibt. Ich habe nie darüber gesprochen, aber als ich ein Kind war, so wie du, fühlte ich diese Dinge auch. Mir haben sie Angst eingeflößt. Doch ich glaube du gehst unbefangen damit um?“
Janik staunt über seinen Vater, das er ihm anvertraut, auch an das zu Glauben, was man nicht wirklich anfassen kann.
„Und heute? Machen sie dir immer noch Angst?“ fragt Janik ungläubig. „Nein. Heute machen sie mir keine Angst. Aber die Erinnerung macht sich nicht so gut....

... Mit großen Augen steht er vor einer wunderschön geschmückten Weihnachtstanne, die mit so vielen Lichtern versehen ist, das es ausschaut, als wären viele Sterne vom Himmel gefallen und die Tanne hätte sie auf all ihre Zweige verteilt. Strohsterne und kleine weiße aus Watte geformte Schneebälle zieren sie. Und auf der Tanne ganz oben, sitzt ein glitzernder kleiner Mann mit einer grün-gelb-rot karierten Hose und einem hellblauen Hemd. Janik und sein Vater kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Olfred. Sieh doch Vater Olfred, da oben sitzt er. Wo ist denn dein Hut Olfred?“ fragt Janik aufgeregt nach. „Heute trage ich keinen Hut. Der ist irgendwo im Baum.“




"Eugen und Mattes, mitten im süßen Brei"

... Beide Jungen liefen durch den Wald und kurz vorm Ort sahen sie ein Mädchen, das hatte wirklich einen Topf in der Hand. Das musste sie sein. Beide Jungen gingen schneller und holten sie ein. Du bist das Mädchen aus der süße Brei. Stimmts?“ Eugen sah das Mädchen eindringlich an und Mattes zeigte mit seinem Zeigefinger an seine Stirn und nahm Eugen ein paar Schritte von dem Mädchen weg.

„Was ist denn?“ fragte Eugen ihn.

„Du bist das Mädchen aus dem Märchen der süße Brei?“ wiederholte er und sprach weiter „Für sie ist es doch kein Märchen! Die wohnt hier! Die haben nichts zu futtern, oder warum meinst du, hat sie die alte Frau getroffen, die ihr den Topf schenkte?"

Das Mädchen stand noch immer wie angewurzelt da. „Wer seid ihr und woher kommt ihr? Ihr habt so feine Sachen an?“

Die Jungen gingen wieder ein paar Schritte auf das Mädchen zu und stellten sich vor. ...



"Mein Gott Moritz"


... Er nahm seinen Ball und spielte Fußball gegen die Häuserwand. Opa Walter war beim ersten Aufprall an die Wand erschrocken. Er blickte aus der Zeitung nach oben und schaute irritiert in den Raum und sah dann Oma Marie fragend an. So als wollte er fragen, was ist das jetzt? Oma Marie verstand Opa Walter auch ohne das er es laut fragte und antwortete „ Moritz spielt den Ball gegen die Wand.“  ...


... Moritz hatte kein Problem den Ball in die andere Richtung zu schießen. Das ging einmal gut. Das ging zweimal gut. Es ging sogar ein drittes Mal gut. Auch ein viertes Mal, doch danach hatten die Nachbarn die Jalousien geöffnet und auch das Fenster. Frau Montag schaute verschlafen heraus und als Moritz den Ball erneut los schoss gegen die Häuserwand, sah Frau Montag etwas Großes auf sie zu kommen. Sie schrie „Haaaaaaah.“ und duckte sich. Moritz konnte nicht mehr vor Lachen. „Guten Morgen Frau Montag. Ich bin schon lange wach. Haben sie gedacht sie bekommen meinen Ball an den Kopf ?“ ...

... „Ich mach bestimmt nicht wieder so etwas.“ sagte Moritz mit trauriger Stimme und war froh, das er nun doch nicht so einen großen Ärger bekam. Doch Moritz Mutti wollte, das er sich bei Frau Montag entschuldigt. „Nach dem Mittagessen gehst hinüber und entschuldigst dich bei ihr, das wir uns richtig verstehen.“ Damit hätte Moritz nicht gerechnet und er schämte sich.