Mut - macht Wege frei


Manchmal brauchen wir einen Menschen der uns hilft Entscheidungen zu treffen. Er entscheidet nicht für uns, das nicht, aber er hört zu, schenkt Worte, welche unserem Gefühl weiterhelfen. Manchmal wissen wir danach, welcher Weg der unsere sein wird. Oder ein Mensch erzählt von sich und wir hören zu, und unsere Gefühle lassen uns "wissen" ob es für uns auch der Weg sein könnte.



"Im Herzensspiegel die Wahrheit erkennen"





"Habe Mut und lass dich verstehen"




"Spricht das Herz anders als die Seele"


Spricht das Herz anders als die Seele, können wir uns selten einfach so dem Leben hingeben. Seele ist ein Gefühl aus dem tiefsten Inneren und sie geht ihren Weg, um ihre Aufgaben in diesem Leben zu meistern. So kommen wir an Stationen in unserem Leben, welche uns vielleicht als Überforderung erscheinen, es braucht Zeit und natürlich Vertrauen, den Weg unserer Seele mitzugehen. Doch irgendwann, werden Gefühle so laut, wir können sie nicht mehr überhören. Die Seele fordert ein, und das nennt man wohl Lernerfahrung. Unser Herz spricht manchmal dagegen eine andere Sprache. Es möchte, oder es will gar Liebe mit aller Macht, dazu gesellt sich oftmals ein Gefühl der Angst vor Veränderung, mitunter auch ein Gefühl der Enttäuschung, weil wir zu sehr wollten und nicht fühlten. Und gerade dieses Wollen, hindert uns daran in die Liebe zu kommen. Wir wirken aufgesetzt und mögen wir uns noch so viel Mühe geben, es ist ein riesen Spagat, welcher Schmerzen bereiten kann. Gehen wir ehrlich mit uns und unseren Gefühlen um, werden wir es schaffen, in unserer Seele einen wunderbare Lehrmeisterin zu sehen, welcher nur das Beste aus uns strahlen lassen möchte. Doch das ist ein Weg und nicht von heute auf morgen vollziehbar, sondern in kleineren, manchmal vielleicht auch größeren Schritten, jedoch Stück für Stück.
Die Zeit wird kommen, da wird die Seele ihre Aufgabe gelöst und unser Herz ist frei von dem unbändingen Wollen und Streben nach Liebe. Die Liebe, sie ist einfach da. Und hatten wir nicht schon einmal alle das Gefühl inne "Sieh nur, jetzt geht es auf einmal." Dieses Gefühl ist nur möglich, steigt es aus tiefster Seele empor. Wir glauben oft, Liebe zu leben, doch wir tun es nicht. Wir glauben oft, wir lieben Menschen für ihr Sein, doch wir tun es nicht. Das alles zeigt uns nur auf, das wir immer noch und immer wieder am Lernen sind, unsere eigenen alten Wunden gut zu versorgen, damit sie heilen dürfen.
Wir leben dann wohl erst Liebe, sind alle Aufgaben gelöst.




"Veränderung"



.. und es tanzen viele bunte Farben, in einem kleinen Schmetterling. Hättest du doch auch nur einen Flügel, das wäre dann Veränderung. Doch wie aus der Puppe wurde ein Falter, ohne das sie davon gewusst, fliegt nun ein bunter Schmetterling und es ist, als wärst es du.



"Es gehört zusammen"

Glaube. Was glauben wir?
Es ist doch unser eigenes Gefühl dem wir zu erst glauben, bevor wir dem Glauben schenken, was ein anderer uns zu verstehen geben möchte. Glauben wir, vertrauen wir dann auch? Ist Vertrauen ein Teil des Glaubens?
Vertrauen in eine Situation, das sie uns zum Besten dienen wird, kann sicher hilfreich sein, für die Augenblicke bevor wir ins Wissen kommen. Denn wissen wir, können wir auch vertrauen und unser Glauben, hätte Bestätigung erfahren. Doch ist unser Wissen danach eines, welches wir nicht so angenommen hätten, stehen wohl unser Vertrauen und unser Glaube auf wackligen Beinen. Kommen wir wieder in eine ähnliche Sitation, fällt es sicherlich schwerer Vertrauen zu haben und unser Glaube? Er wird sich zurück halten in diesem Moment, wahrscheinlich. Und was geschieht dann mit unseren Gefühlen?
Ja, sie werden unsicherer und von Glaube und Vertrauen entfernt man sich vielleicht immer mehr. Man möchte nur noch wissen! Und dieses wissen möchten, ist das verkehrt? Das glaube ich nicht! Denn ich glaube und vetraue mir und möchte also auch wissen. Weil ganz einfach durch das Wissen, der Glaube und das Vertrauen ge-und verstärkt werden können. Wenn man weiß, erst dann kann man doch in eine Veränderung gehen, weil man alle notwendigen Gefühle durchleuchtete und das Gefühl nicht nur noch glauben und vetrauen, sondern auch wissen in sich birgt. Bleibt noch die Frage "Können wir das unzählige Male wiederholen?" So glaube ich, wenn wir nicht wissen möchten, das wir Angst leben. Angst vor Veränderung. Das zu erkennen und sich diesem Gefühl auch zu stellen, ist mutig und es erzählt von Liebe. Die Liebe zu sich selbst, weil man es sich wert ist.



"Dabei brauch ich Harmonie"

Gedanken. Gedanken. Gedanken. Gedanken. Seit vielen Nächten liege ich wach. Nur Kreativiät wäre schön, aber es ist noch anderes, das wohl gesehen werden möchte. Ohne einen lauten Schimmer was wirklich gerade alles vor sich geht und doch stecke ich mitten drin. Wandel!
Es mosert und möchte, es reicht und doch braucht es wohl noch, bleibt die Frage "Wann wird es langen?" Wann wird es langen, dass alles an Ort und Stelle ist, wie vorgesehen? Ungeduld mein dritter Vorname, steht jedoch an erster Stelle, zeitlebens. Wandel!
Es kamen und kommen Visionen und anstatt in den Schlaf zu fallen und sie ihrem Lauf zu lassen, beginne ich mit dem Denken. Was mögen sie mir zeigen wollen, warum gerade nachts, woher kommen sie und wo hin entschwinden sie, wie schnell oder langsam und mit welcher Energie. Gefühle möchten befragt werden, doch wäre es wirklich klug diese Visionen alle ins Gefühl zu lassen? Nein!
Zu Anfang unsicher ihnen zu begegnen, Wandel! lernte ich nach und nach besser mit ihnen umzugehen.
Spiritualität?! Nur einfach Engelein sehen wollen, nun weiß ich es geht anders.
Doch habe ich schon Zeiten erlebt, die mich auch haben verzweifeln lassen wollen, aber es kam Gott sei Dank anders ! Da aß ich noch Fleisch bis dreimal die Woche und die Tierseelen meldeten sich, wie sie gestorben seien. Herzergreifend! Mein Magen blieb leer und das Fleisch auf dem Teller. Oder es zog ein unfreundlicher Duft bei der Zubereitung durch die Wohnung, und das jedesmal wieder, das der Mittagsteller leer blieb. Ohne Fleisch auch eine Lösung! Gar keines, weiß ich nicht.
Dann kam oft der Fisch geschwommen, aber auch er stank jedesmal bis zum Himmel. Mein Gott so geht das doch nicht! Wandel! Heute gesundes Essen. Wenig Obst, viel Gemüse, Nüsse, keine Süßigkeiten, Fisch natur und alles pur, nicht eingelegt, nur frisch oder eingefroren, wenn möglich keine Zuschlagsstoffe. Nicht einfach so, sondern durch Lernerfahrungen, welche ich durchlebte. Wandel, ein Wort, jedoch mächtig und kraftvoll. Nur zum Positiven nutzen und dranbleiben. Bei eventueller Resignation, nicht alles über den Haufen werfen, innehalten, abwarten, beobachten, auch mal das Denken lassen und in eine tiefe Stille gehen. Wie lange? So lange bis man wieder Kraft geschöpft hat und weiter gehen möchte, auf dem Weg den man begonnen und der einen hält bis man dort angekommen, wo man wirklich einen Platz einzunehmen hat, der einen ausfüllt aus tiefster Seele. Wie weit dieser Weg sein mag, kann uns niemand sagen, nur unser eigenes Gefühl, das sich am Lachen missen lässt.
Und wir lachen doch so gern. Sind wir es, oder sind wir es nicht?
Sind wir Bruder oder Schwester? Sind wir Liebende von einem weit entfernten Stern? In jedem Fall sind wir Menschen. Mitunter einfach, manchmal auch schwerer zu händeln, doch kommt uns einer nahe, können wir ins schwanken geraten und meinen unsere Zeit sei gezählt. Dabei ist es die Zeit, die mit uns geht und uns zeigt, wie stark wir geworden sind. "Ich wünsche dir ein Kind, das so ist wie du." waren einst die Worte meiner Mutter. Doch waren sie liebend gemeint ? Abwinkend und nicht glaubend das es meinem Gefühl etwas anhaben könnte, denn ich meinte zu wissen. Fatal. Wandel! Doch auch ohne eine Mutter zu sein, habe ich ein Kind bei mir. Meines. Im Inneren wohnt es und erzählt mir Geschichten. Wahr erlebt und erdacht. Und schenkt man einem Kind das Leben, sollte man doch ein gesundes Kind in sich haben. Ein Kind der Liebe, das Liebe auch zu schenken vemag.
Heute glaube ich, ich bin etwas schlauer geworden. Mich konfrontiert zu sehen mit einem Gefühl, welches meinem gleicht, in Situationen, die Stärke erfordern, manchmal scheint es schier unmöglich. Was hatte ich getan? Was hatte ich getan ausser meinem Gefühl gefolgt zu sein? Nichts. Nichts. Und das ein Gefühl, ein Gefühl sein kann das Leben verändert, hörten wir schon, doch wo ist das Gefühl, das man braucht, um sich selbst zu finden? Sich anzunehmen in jeder Phase seines Lebens, so wie man ist, bringt einen nach vorn. Und wo gerade vorn bei mir ist, wüsste ich so gerne. Die Welt versinkt im Chaos, bevor sie wieder neu entstehen kann, und ich stehe gefühlsmäßig wohl gerade mitten drin im Geschehen. Und wenn ich gestern noch weinte, so lache ich heute mit allen und jedem, der mein Herz besticht mit einem Lächeln, das Zufriedenheit schenkt und sagen könnte, du schaffst das schon. Was für eine Kraft in uns wohnt!
Und diese Kraft zu lenken, in die Bahnen zu kanalisieren, welche uns helfen bei uns zu bleiben und dennoch zu wachsen, diese Kraft ist wohl unendlich. Denn sie entspringt im Universum aus unendlicher Weite, aus den den Tiefen der Sternenozenane inmitten von Planeten und Sternenstraßen bis sie ihren Platz da eingenommen, wo sie eine Erfüllung zu verrichten haben. Und gehören wir in diese Welt, dann werden wir es auch fühlen dürfen, so wie wir eines Tages fühlen werden, eine andere Welt wartet auf uns. Bis dahin bleibt uns Zeit. Und verbringen wir diese Zeit mit Kostbarkeiten, Liebe, Vertrauen, auch Freundschaft haben wir alles richtig getan, ganz egal wir lang wir auch leben. Sicherlich wird es Menschen geben, welche noch nicht verstehen, so wie ich andere auch noch nicht zu verstehen vermag, weil ich noch ganz wo anders weile. Deshalb ist das Gefühl eines jeden wichtig, der sich mit sich selbst auseinander setzt. Ohne Ablenkung in sich gehen, Freiräume schaffen für neues und gutes, es findet sich ein Weg wenn man sich selber liebt. Kostet er auch etwas Mut, kostet er auch etwas Zeit, umsonst ist er wohl keineswegs. Denn ohne ihn wenigstens angetreten zu haben, können wir ummöglich sagen, das wir alles unternommen hätten, um glücklicher sein zu dürfen. Nur Worte? Ja, vielleicht nein. Doch immerhin nur durch Buchstaben zu lesen.

Einen friedlichen Mittwoch uns allen, ganz egal wo wir auch gerade stehen mögen. Die Zeit geht mit uns überall hin und so liegt es an uns, in welche Richtung wir gehen.




"Als die andere Welt sie küsste"


Es gab schon eine Zeit, wo ihre Welt eine andere küsste, und diese Welt ging unter, mitten in den unzähligen Universen. Nicht das der Mensch, der auf dieser Welt lebte ohne Kraft gewesen wäre, jedoch war er ihrer Kraft nicht gewachsen und flog mit ihr durch die Weiten des Alls, bis er müde war vom Flug, von der anstrengenden Reise. Und dann gab es eine Welt, welche die ihre küsste und sie flog durchs Universum. Vorbei an unzähligen Sternen mit und ohne Namen, welche auch des Tags leuchteten, und manchmal, ja manchmal fühlte sie es und ein andermal wieder nicht so sehr. Sie schwomm im Meer, in welchem auch immer, der Name ist wohl unbedeutend. Mag sein, es nannte sich Glückseeligkeit, Anderswelt oder wegen ihr auch, Liebe. Doch sie schwamm nicht einfach so. Es kostete sie Kraft und auch Mühe ans Ufer zu gelangen und oft, zumindestens zu Anfang war es das andere Ufer, an dem sie Halt suchte. Vergebens! Da war Grün und Rot und es schien die Sonne besuchte sie es und eine Illusion wurde ihr geschenkt. Hier ist sie richtig! Hier könnte sie bleiben. Das ist Heimat! Heimat? Ein seltsames Gefühl, wenn sie an Heimat dachte. Kannte sie doch unzählige Geschichten von Heimatlosen. Aber irgendetwas in ihr, hatte sie immer wieder getrieben, an dieses Ufer zu schwimmen.
Und als ihre Welt immer mehr im Chaos zu versinken drohte, bemerkte sie immer noch nicht die Gefahr, die von dieser Illusion auszugehen schien. Sie schlitterte hinein, in ein Seelenvergnügen, das keines war, denn es war, das allerdings erkannte sie erst spät, eine Aufgabe, welche es zu lösen galt. Als diese Welt ihr diesen Kuss schenkte, freute sie sich über diese Nähe, die Liebe, das Sein. Etwas wie Leben zog in und durch sie und sie begann sich zu sehen. Nicht sofort. Nicht gleich. Später. Irgendwann sah sie sich, in ihren unzähligen Farben, die auch wie alle der anderen durch das Universum zogen und sie wusste warum sie an das andere Ufer musste. Es war Zeit. Es war Zeit, ihr Leben zu ordnen. Nicht um alles immer und um jeden Preis irgendwie haben zu wollen, sondern immer nur das, das ihrem Gefühl zum Besten diente. Doch hatte sie diesen Plan ohne die andere Welt gemacht, denn diese lernte auch mit der Zeit. Ihre Gefühle lernte sie besser zu verstehen und sie sah sich nicht mehr nur in grün oder schwarz-weiß, sondern sie ahnte ein wenig vom dem Farbenspektrum, das bereits schon lang in ihr wohnte, aber noch recht keinen Weg nach außen fand. Das andere Ufer verließ sie nach und nach. Manchmal fragte sie sich danach, wie würde es wohl dort nun ausschauen, doch ihre Erfahrungen die sie sammeln durfte, haben sie zurück weichen lassen und so blieb es bei dem Gedanken nur. Ihre Gefühle fanden immer mehr zu ihr und sie zu ihnen. Ganz egal wie diese Gefühle auch waren, da gab es Sonnenschein, auch Regen und die Menschen, die immer nur und immer wieder nicht müde wurden zu sagen, das Leben ist so schön, diesen hatte sie nicht mehr allzu viel zu sagen. Denn das Leben ist nicht immer nur schön. Schön wäre es! Und diese Ehrlichkeit, das auch sagen und sich selbst eingestehen zu können, ist eine unwahrscheinliche Entdeckung ihrer Selbst , denn sie lebt ein Leben in Liebe. Und wenn eine andere Welt sie wieder einmal küssen möchte, wäre ihre erste Frage "Liebe?" Und wenn diese Welt sie erkennen würde, stünde sie ihr gegenüber, würde sie fühlen, ob diese Antwort auch wahr wäre. Wenn eine Welt eine andere küsst, können Tausend Sterne am Himmel funkeln, doch ob es wirlklich Liebe ist, wird man nur fühlen können. Und doch blieb manchmal die Angst in ihr zurück, das dieses Gefühl dann täuschen könnte, wie es auch gerade sei. Aber darum machte sie sich erst einmal keine Sorge, denn es warteten noch andere Situationen in ihrem Leben, die einer Klärung bedurften. Da gab es Regen, der manchmal nicht enden wollte und sie fragte sich "Wie konnte ich das all die Jahre nur übersehen?" Es schien als hätte sie viele Jahre gar nicht wirklich gelebt. Doch die Frage "Was versteht sie für sich unter Leben und leben?" war eine ihrer schwersten, die sie für sich zu beantworten hatte und doch machte sie sich auf den Weg dorthin. Zum Leben, zu dem Leben, was sie unter leben verstehen mochte. Die andere Welt war wieder in ihrem Universum, ja vielleicht auch nicht. Jedoch nicht mehr so sehr in dem ihrigen und das fühlte sie. Sie fühlte, es gab eine Welt die er ihrigen nahe war, doch es war keine Nähe, es war wohl ein Versuch der anderen Welt, die eigene nicht zu verlassen und doch etwas neues zu sehen. Dieser Gedanke erschrack sie zu Anfang und doch erkannte sie darin eine Ähnlichkeit zu ihr. So hatte sie nach und nach verstanden, eine jede Welt macht ihre eigenen Pläne, doch ob es noch eine weitere Welt gibt, die das gleiche Ziel verfolgt, ist fraglich. Doch genau diese Erkenntnis, brachte sie zum Vergeben. Würde ich sie heute fragen " Wie definierst du Liebe?" würde sie wohl antworten "Mein Gefühl." Ich verstehe dich so gut.



"Ich war ihre Freundin"

Da standen wir nun, im Grün eines Hofgartens umgeben von alten, doch schönen Häusern. Belegt waren sie mit Menschen, welche sich nicht mehr allein betun konnten und sie war eine von ihnen. Jung war sie noch. Ihr dunkles Haar trug sie fast wie eine neumodische Bobfrisur, nein stimmt nicht. Davon trennten sie Welten. Ihre, von der da draußen. Mit einem Malheft kam sie zu mir und zeigte mir, wie schön sie alles ausgemalt hatte. Als Vorlage diente ihr ein Teich mit Enten. Mit einem blaumalenden Buntstift hatte sie alles ausgemalt und fragte mich nun " Guck mal, das habe ich allein gemacht. Sieht das schön aus?"
Ein Lächeln auf meinem Gesicht, aber auch etwas Unsicherheit. "Nein." dachte ich mir, schön hast du das nicht gemacht, aber wie soll ich dir das sagen. Sie sah mich mit ihren dunklen Augen an und es kam mir vor, als würde sie nicht von meinem Lippen lassen wollen, obwohl ich noch kein Wort darüber gebracht hatte, denn ich überlegte noch. Sie war eine junge Frau, etwa Anfang vierzig, aber sie lebte schon lange hier mit all den anderen, oft viel älteren Menschen als sie es war. Nun wusste ich, ich war ihr eine Antwort schuldig und entschied mich für meinen Weg, von dem ich hoffte, das auch sie gehen könnte, wenn auch in kleinen, nur winzigen Schritten. Womöglich auch nur kurze Zeit, nur für diesen Moment, wenn ich es ihr sagen würde, wie ich ihre Ausmalkunst empfand. Ich wackelte mich von einem Bein auf mein anderes und hätte mich jemand beobachtet, hätte er sehen können, das es mir nicht leicht fiel die Wahrheit zu sagen und doch entschloß ich mich dafür.
"Das Blau ist schön." begann ich "Doch schau, die Enten sie sind unter Wasser, denn auch sie hast du mit der Farbe ausgemalt. Vielleicht wäre ein gelb besser. Dann könnte man sehen, das sie auf dem Wasser schwimmen." Augenblicklich nahm sie mir ihr Malheft aus meiner Hand und verschwand damit zurück zum Tisch, der in der Sonne stand. Nach einer Weile kam sie wieder und fragte mich "So?"
Beide lächelten wir. "Ja! Das hast du schön gemacht. Jetzt können wir sehen, das die Enten auf dem Teich sind." Sie freute sich darüber, genauso wie ich, wenn sie es auch wieder vergessen würde, womöglich im nächsten Augenblick, es war ein Funkenflug von Mensch zu Mensch, von Seele zu Seele und er war bunt und schön. Und so hatte ich auch lernen dürfen, das Wahrheit nicht weh tun muss, wenn man sie ehrlich und liebenswert anklingen lässt. Einige Wochen später, begleitete ich sie zum Friseur. Gern wollte sie an die Hand genommen werden, ihrem Gefallen kam ich gern nach. "Du bist meine Freundin. Stimmts? Bist du meine Freundin?" Diese Worte fielen auf dem Weg übers Stadtpflaster oft und für mich gab es nur eine Antwort "Ja. Ich bin deine Freundin." Wie sonst hätte ich ihr sagen können, das ihre Welt, nicht die Welt da draußen ist und wie hätte sie mich mögen können, wenn sie nicht auch meine Freundin gewesen wäre. Dabei fühlte ich mich nicht größer, auch nicht groß, nur menschlich, liebenswert und ehrlich und empfand, das da zwischen uns etwas war, das uns nicht unterschied. Danke, für diese wunderbare Erfahrung aus vergangener Zeit.




"Tage und Nächte"

Manche Nächte waren dunkel und manche Nächte waren zu kurz. Manche Nächte waren viel zu lang und andere wieder ohne Träume.
Tage wurden gezählt und Stunden erwähnt, die Hoffnung versprachen. Doch ist nicht jede Hoffnung auch eine Angst, das Erhoffte könnte nicht eintreffen oder gar doch?
Ist Hoffnung dann ein Lebenspfeiler, der Halt versprechen kann? Ist sie ein Gefühl oder ist sie wahrhaftig, und für jeden erlebbar?
"Wenn Träume sterben, dann wirst du alt." eine Zeile aus einem Lied und irgendwie nachvollziehbar. Doch ist Alter nicht auch ein Privileg vieles schon erfahren zu haben und einfach nichts mehr zu wollen? Auch keine Träume mehr? Die Zahl des Alters bleibt gleich, ganz egal ob man noch träumt oder nicht, nur das innere Kind bleibt lebendig, wenn man noch zu träumen vermag. Und hat Träumen nicht auch mit Hoffnung zu tun? Ich träume mich dahin, wo es mir gut gehen könnte. Ist das nicht hoffen, das es auch so kommen könnte. Oder ist es Angst, das es so kommen könnte und dann? Was tue ich mit der gewonnen Zeit, die ich sonst für meine Träume und Hoffnungen reserviert hatte? Wenn alles auf einmal in Erfüllung ginge?

Ja, ich könnte mehr und mehr träumen. Und könnte es nicht sein, das der Traum der eben noch in Erfüllung gegangen war, ein Traum aus einem anderen Leben dann war? Nichts mehr wert, weil doch schon andere warten, auf ihre Erfüllung? Ist Träumen ein Weg zur Erfüllung? Ist Hoffnung ein Wegbereiter?
Das Leben schenkt wohl immer nur Aufgaben, die jeder auch zu lösen vermag. Das wiederum ist Glaube. Und hofft man das der eigene Glaube Kraft schenkt, kann man vieles wohl bewältigen.
Glaubst du an deine Kraft, die aus der Mitte deiner Seele entspringt und dich nach vorne schubst? Glaubst du an deine Kraft, die sich vervollständingen kann, wenn du Mut hast, diesen Schubs als Anfang von etwas Großem zu nutzen?
Glaubst du an deine Kraft, auch wenn andere sagen, das kann nichts werden? Glaubst du an dich?
Dann bist du ein Glaubender, der aus seiner Seelenmitte, die Kraft schöpft, die er zum Leben braucht, auch wenn es hin und wieder mal hapert. Das gehört zum Leben, genau wie Zweifel die nagen. Verdamme sie nicht. Mache sie dir zu Nutze. Hinterfrage sie. Doch bist du durch, lasse sie auch ruhen.

Deine Gedanken formen deine Gefühle. Deine Seele kann dich führen. Und du darfst entscheiden, welcher Gedanke heute lebt, um morgen als Lebensinhalt für dich zu werden.
Diese Entscheidung liegt bei dir! Nur bei dir!
Manche Nächte waren wirklich viel zu kurz, weil sie von Liebe erzählten. Manche Tage waren wirklich gezählt, weil der Traum des einen, nicht auch der Traum des anderen war.
Doch träumen sie noch und hört es irgendwann einmal auf, dann sind sie nicht alt, nur erfahren genug, das so wie so alles so kommen wird, wie es kommen soll.
Und wenn alles an dem Platz ist, an dem es hingehört, dann könnte es sein, das es ein Wiedersehen geben kann. Weil das Leben belohnt.



"Blumenwiese oder Rosen"

Fast wie ohnmächtig lag sie auf dem Sofa, das sonst mit den schönen Kissen geziert an der Wand stand. Auf der Seite liegend, tropfte eine Träne nach der anderen in eines dieser Kissen und hätte sie es auswrungen, hätte wohl kein Wasserglas genügt, um diese Tränen aufzufangen. Warum auch? Warum auffangen, was hinaus mochte? Warum aufhalten, was nicht mehr bleiben durfte?
"Jetzt aufstehen?" diese Frage stellte sie sich und ihre Antwort lies auf sich warten. Eine kleine Weile, die immer größer wurde und ja, sie blieb liegen. Ausruhen. Stillhalten. Atmen. Ruhe. Und dann wieder alles vorn vorn.

Wie geschüttelt fühlte sie sich und es schien nichts und niemand konnte ihr beistehen, nur sie allein war wohl die Heldin ihres Lebens. Sie allein. Sonst niemand.
Irgendwie stimmte sie das traurig. Ist das Leben? Ist dass das, was sie unter leben verstehen wollte?
Nichts in ihr schien gerade in Ordnung. Seit Monaten bemühte sie sich um Haltung, im innen auch im außen. Doch was nutzte ihr das, wenn sie immer wieder von dieser Ohnmacht heimgesucht wurde? Es schien wie ein Berg, der sich auf ihr türmte und den sie nicht wusste richtig abzutragen.

War sie falsch abgebogen? Hatte sie etwas übersehen? Hatte sie jemanden verkannt? Sich selbst womöglich?
Oft kam ihr die Idee, sie wäre ein guter Mensch. Sie war da, wenn man sie brauchte. Doch als sie hätte Hilfe benötigt, wo waren die, die ihre Hilfe hatten in Anspruch genommen?
Diese Gedanken quälten sie. Und vorallem, warum waren sie nicht  auch zur Stelle? Liebe, nein Liebe war es bei ihnen nicht, da war sie sich sehr sicher. Denn die Antworten auf ihre, wenn auch nur kurz angestoßenen Probleme, hatten sie oft eine Schnappatmung haben lassen. "Wie können sie nur so anders sein als ich?" diese Frage kam ihr oft in den Sinn.
War sie etwa auf dem falschen Planeten? War es eine vorgeburtliche Fehlsteuerung vom Himmel?
Doch auf diese Fragen fand sie keine Antworten, aber sie stellte mit der Zeit fest, sie bekam wieder ähnliche Lernerfahrungen. Wieder gesellten sich Menschen in ihr Leben, welche das gleiche Muster an den Tag legten, wie andere bereits, die sie verlassen hatte. Doch es war anders. Es war ein nicht so leichtes Wegkommen. So, als ob jemand im Himmel die Fäden zog und sie als Majonette diente. Ging sie dem nach, Schmerz, ging sie dem nicht nach, Fadenriss, auch Schmerz. Aber, sie fühlte mit der Zeit wurde es erträglicher. War das Leben auch für sie da? War das der Weg den sie finden sollte? Nicht als Majonette zu dienen, für wen auch immer?
Gefühle spielten und Vertrauen versagte. Das innere Kind, noch immer auf der bunten Blumenwiese, doch die erwachsene Frau schaute auch nach Rosen, bis sie fühlte, das es eine Lüge war. Und sie fand zur Blumenwiese zurück. Setzte sich an einem schönen sonnigen Tag mitten ins Grün und lächelte zum Himmel. "Ich weiß, viel zu lange." sagte sie leise "Aber besser spät, als nie." ergänzte sie.
Ihre Gefühle fanden zur Ruhe, mitten in der Stille.

Die Blumenwiese darf auch ein Sofa sein, mit schönen Kissen und wenn sie das nächste Mal weint, wünscht sie sich Freudentränen und sollten sie auch nur in ein einziges Wasserglas passen, es wäre ein Anfang.



"Hinter hohen Mauern"

Die Mauern hoch. Stein um Stein zierten sie sich um dich, so das du keine Zier mehr warst. Funktioniert hast du, ja funktioniert. Nicht etwa für andere, das wohl nicht, jedoch für dich. Du funktioniertest für dich. Das Lebendige von einst verloren mitten im Gehen. Im Gehen? Ja, im Gehen. Von einer Seite der Mauer zur anderen. Und was hast du Schönes gesehen, das sich in dir widerspiegelte? Roten Stein? Gelben Stein? Holz? Beton etwa?
Ja, vielleicht gab es sogar eine Pflanze zwischen den Steinen. Doch wie lange hatte sie gelebt?
Du funktioniertest für dich und deine Gefühle, die niemand wirklich erfahren sollte. Kontrolle war dein Zauberwort. Einfach nur Kontrolle und wo ging diese besser noch zu kontrollieren als in einem Raum, der schön übersichtlich war.
Deine Mauer eine perfekte Heimat für kontrollierte Gefühle.
Doch wie konntest du nur so lange so tun, als wärst du ein Niemand? Und wie bekamst du Input? Durch Ruhe und Stille? Die Mauern um dich waren wohl nicht sehr gesprächig, aber wer brach durch deine Welt, um dich wieder ins Leben zu holen?
Was wolltest du verbergen? Was wolltest du vor dir selbst verbergen? Warum war deine Angst vor Kontrollverlust so viel größer, als die Lust auf Leben, Neugier auf andere Menschen und ihre Eindrücke? Und wo verdammt noch mal, hattest du so viele Steine her, die dir das Leben so verscherzten? Natürlich gibt es Phasen in jedem Leben, welche uns etwas ängstlicher machen könnten. Aber genau das ist der Punkt. Angst ist kein guter Gefährte, denn sie sperrt ein und aus. Sie lässt verkümmern und nicht wachsen. Du darfst angstvoll sein, nur musst auch wieder aufstehen und dieser Fratze dein Gesicht zeigen. Mutvoll sein. Vorwärts gehen. Immer wieder. Immer öfter. Unentwegt nach Ruhepausen, um wieder Kraft zu schöpfen.
Zeige der Welt, wer du bist! Wie wundervoll dein Reich sich anfühlt, zeige es in Bild und Wort, spiele es auf dem Klavier und staune über die Welt, wenn sie sich für dich erheben und sich wünschen dich wieder zu sehen, zu hören, zu sprechen.
Beginne zu staunen wie ein Kind! Erfreue dich an jedem Tag über etwas, das dir ins Auge fällt, über das du froh bist, das es da ist. Eine Mensch, ein Gefühl, eine Sache, eine Situation. Und sage mir nicht, das gibt es nicht in deiner Welt !Denn es ist da! Es ist in dir! Du musst es nur verstehen wahrzunehmen, in der Stille. Oder warum saßt du hinter Mauern?




"Ausgelascht"

Kennst du das? Du trägst deine Schuhe seit Jahren und sie sind so angenehm zu tragen bis zu der Stunde in der du fühlst, ausgelascht ! Etwas anderes muss her und es muss dich umhauen und es muss dich fesseln. Du fühlst in dir den Startschuss und du wartest noch auf was genau? Ja, genau auf dich! Du wartest nur auf dich! Und ja, es gibt Zeiten da läuft es wie am Schnürrchen und du machst und du tust und du fühlst dich unglaublich! Diese Zeiten schenken Leben, Leben das bereits in dir ist und nun sichtbar werden konnte . Du interessiertest dich nicht mehr für die, die dich meideten, weil alles in dir in Aufbruch war. Es roch so sehr nach Veränderung, das die Veränderung nicht anders konnte und von dir und deinem Leben Notiz zu nehmen und nicht nur das! Sie krempelte dein Leben in allem, oder in dem, wo du es schon fühltest einfach um. Einfach? Nein !
Einfach war die Zeit vor der Veränderung nicht. Oder? Aber, das ist nun der Schnee von gestern. Heute scheint die Sonne! Heute ist der Tag, und in diesem Tag gibt es eine Stunde und in dieser Stunde zählt jede Minute und genau in einer Minute von den sechzig, liegt die Kraft und das Verlangen es noch mal zu ändern. Genau in dieser Minute beginnt das Neue ! Es wird gut, es wird anders sein und das beste ist, es wird deins sein. Spürst du es ? Spürst du die Veränderung die bereits ihre Boten sandte? Spürst du das nach vorne drängen deiner Kraft? Es ist die Seele die aus ihrem Schlaf erwacht ! Es ist die Seelenkraft und es ihre Zeit. Alles passt zusammen und es wird nun ein Weg geboren der dich wieder weiterbringt und dein Ziel ist nah ! Dankbar für diese Kraft die stützt und nährt. Die mutig dich nach vorne drängt und die dich nicht mehr im alten leben lässt. Ehrlich und von ganzem Herzen wirst du diese Zeit meistern, weil es die Zeit ist, die dich und deine guten Gaben, mit denen du der Welt dienen darfst, wachsen lässt, dich und auch die, die sich weiterentwickeln möchten.
Mut macht Wege frei!








"Mit jedem Schritt in Richtung Liebe"

Ich liebe die Stimme meines Herzens, wenn sie erzählt in den schönsten Tönen. Manchmal klingt es wie ein Lied aus alten Tagen und dann wieder wie eines, das gerade erst meine Welt zu erobern scheint. Wenn die Sonne am anderen Ende der Welt den Menschen in goldenen Strahlen erzählt was sie hier berührte, was wird es mit ihnen machen? Was macht es mit mir, wenn ich am morgen fühle, wo die warmen Sonnenstrahlen in der Nacht ihre Fühler ausstreckten, um alles Leben zu wärmen und einzuhüllen in ein Lichtermeer auf der anderen Seite dieser Welt? Eine Welt, eine Sonne, und doch so verschiedene Menschen und alle haben sie ihre ganz eigene Geschichten. Manche erzählen laut, andere leise und wieder andere verschliessen sich den Worten ihrer Seele. Mögen alle den Weg finden der ihrer ist, ganz egal wo auch auf dieser Welt. Und möge dieser Weg ein Weg sein zu einem Ziel, wenn auch aus verschiedenen Richtungen, Schritt für Schritt zu einem Gefühl, LIEBE







"Schönen Tag kleines Mädchen, ich bin da"

Gestrandet am Meer der Genügsamkeit, aufgewacht in der goldenen Morgensonne, welche ihre Strahlen auf die Erde sandte, genau dahin wo sie lag. Gedankenversunken eingeschlafen, im Traum viel erlebt und gewünscht, nichts war mehr so wie einst. Nur ihr Gefühl der Liebe war stärker, doch die Zeit, um alles so umzusetzten wie sie es im Gefühl hatte, diese Zeit war wohl noch nicht da. Oder vielleicht doch? Es war ein Gefühl in ihr das ihr erzählte. Von Kummer und von Liebe, ja von Liebe. Ein Gefühl das sich immer wieder von einer anderen Seite zeigte und obwohl sie es schon lange kannte, sie es manchmal nicht verstand. Doch sie fühlte und vielleicht waren es diese Gefühle die ihren Verstand umwarben. So wie ein Pfau, der sein Rad schlägt mit all seinen bunten Farben und ein Mensch sich daran erfreut. Nur waren einige der Farben die sie zu fühlen bekam, manchmal nicht schön bunt. Sie waren auch dunkel und trist. Schwarze und braune Schattierungen, die sie eher abschreckten. Grau sah sie auch und wenn es auch nicht ihre Lieblingsfarbe war, war sie doch froh diese Farbe zu fühlen, nach dem Dunkel und glaubte auf der Sonnenseite zu sein. Doch war sie das? War sie auf der Sonnenseite des Lebens? Ein Tag hat viele Stunden. An manchen Tagen vergingen sie für sie wie ein Fingerschnipps, an anderen meinte sie, die Zeit würde für sie still stehen. Und dann kam ihr der Gedanke, alles nur Gefühl. Doch wenn nicht das Gefühl, was sonst würde das Leben ausmachen? Die Wellen des Meeres rollten ans Ufer an dem sie saß und ihr Blick schweifte in die Ferne. Eigentlich müsste ich genau in die andere Richtung schauen, schoß es ihr durch den Kopf und sie drehte sich tatsächlich um. Ja, passend zum Gefühl, ein Haus am anderen eines höher als das andere und von Schönheit keine Spur. Wie sollten dort auch schöne Gefühle erwachsen in dem Dschungel aus Beton und Glasfassaden? Waren es diese Gefühle die sie spürte? Manchmal fühlte sie ein Gefühl der Kontrolle in ihr. Das an ihr zu kleben schien, wie eine Marke, welche sie indentifizieren sollte. Meine! Doch dieses Gefühl war nicht richtig. Sie wollte niemandem gehören. Auch wenn sie ein Ring am Finger trug, sie wollte frei sein. Frei in ihren Gedanken und frei in ihrem Gefühl, dass sie von sich aus immer wieder den Mann wählen wollte, zu dem sie selbst gehören mochte. Aus ihrer freien Entscheidung her. Die Sonnenstrahlen kitzelten ihre Nasenspitze und mit ihrer Hand fuhr sie über dieselbe. Mir allein gehöre ich! Sie stand auf und ging ein Stück am Ufer entlang. Ein großer Hund kam des Weges entgegen und lief auf sie zu. "Darf ich ihn streicheln?" fragte sie und die Frau zu dem der Hund gehörte, sagte freundlich "Klar, der tut nix." Sie streichelte so den Hund und er lies es zu. Es gefiel ihm. Auf einmal waren alle Gedanken und Gefühle in ihr zur Ruhe gekommen. Das bemerkte sie, als sie sich mit einem "Na dann noch einen schönen Tag ihnen beiden!" verabschiedete. Ihre Blicke suchten die Wellenspitzen auf dem Meer. Es wird sich ordnen, eines nach dem anderen, nach und nach werde ich wacher. Meine Gefühle, heute gehören sie mir und meine Gedanken öffnen sich für die Farben die mir gefallen. Das Rot einer untergehenden Sonne, das Gelb der Sonnenblumenblüte, das Bunt des Regenbogens, das Grün einer frischen Wiese, und für alle anderen strahlenden Farben, welche meine Seele so lieben. Sie kniff ihre Augen zusammen und sah in die warme Sonne, nur kurz und ein Lächeln auf ihrem Gesicht verriet, die neue Zeit ist da! Mutig wird sie sein, das spürte sie. Doch dieses Gefühl verriet ihr nicht, was es auch für sie bedeuten könnte. Nur mutig, das wollte sie sein. Ein wenig Angst machte sich in ihrem Gefühl bemerkbar und sie dachte an die schönen Farben, an denen sie sich erfreuen mochte. Und auf einmal spürte sie, dieses Gefühl gehörte nicht ihr. Zu wem es auch immer gehören mochte, sie wollte mehr. Sie wollte sich nicht vorm Leben verstecken, vielleicht weil sie manchmal anders dachte und argumentierte als andere. Vielleicht weil sie das Gute spüren wollte, das andere kannte sie bereits aus Kindertagen. Sie wollte Liebe schenken und sie mochte auch geliebt werden. Tief in ihrem innern saß ein kleines Mädchen, mit hellen Löckchen und sie spielte allein. Nur sie war für sie da. Sie war Mutter und Vater, Freundin für sie. Doch diese Rollen auszufüllen, so das man meinen konnte, das hat sie aber gut gemacht, war schwer. Denn das kleine Mädchen war ehrlich und sie war ungeduldig. Die Sonne lachte derweil vom Himmel so wie an manch anderen Tagen. So als wäre nichts geschehen. Wenn ich heute gehen müsste, ich hätte keine Angst, wenn es nur nicht schmerzhaft wär, fühlte sie. Es ist nicht die Liebe, es ist das was sie verhindern mag. Ohne sie wäre die Welt nicht besser, mit ihr so glaubt sie, wäre sie reicher. Manchmal gibt es Stunden, da ist das Leben nicht bunt, da fallen graue Schattierungen ins Leben und diese wieder bunt zu malen, dazu braucht es auch Mut. Alles wird gut, denn alles hat eine Zeit. Die Sonnenstrahlen spielen mit den Wellenspitzen und eine frische Brise weht ihr um die Nase auf dem Weg in ein etwas verändertes Leben. Schönen Tag kleines Mädchen, ich bin da.







"Das Ding trägt einen Namen"

Es ist Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen ! Liebe, Freundschaft, Bekanntschaft, Auflösen. Es ist Zeit vertrauen ins eigene Gefühl zu haben, weil dieses Gefühl unser Leben kreiert! Es gibt niemanden andern als dich selbst, der dich daran erinnert dein Gefühl zu klären. Und es ist wichtig, weil dein Leben doch in die richtige Spur soll! Angst? Warum? Weil du dann glücklicher sein könntest? Weil du dann öfter mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt gehen könntest?  Weil du vielleicht mehr an die anderen denkst, als an dein Glück? Wer schenkt dir die verlorene Zeit zurück? Ich kenne niemanden der das tut, auch niemanden der es könnte! Die Zeit vergeht und dein Leben auch. Ich weiß es klingt unangenehm, wenn nicht gar furchtbar oder?  Aber wie kann man dich sonst erreichen, wenn nicht durch klare Worte und vor allem wahre Worte? Denn so ist es nun mal, die Zeit vergeht und dein Leben auch! Genau so wie meines und das aller anderen Menschen. Natürlich braucht es Mut um zu verändern, natürlich braucht es auch etwas Zeit um zu verändern. Das was du in zig Jahrzehnten als wahr glaubtest, ist nicht in ein paar Stunden auf einmal aufgelöst. Denn wenn es im Gefühl haftet, dann wohnt es tief in der Seele. Und wer lässt sich schon gern von seiner Heimat vertreiben? Nur denke auch daran, das es ein Schmarotzer sein könnte, der sich da eingenistet hat. Und der wohnt ganz wo anders, er darf auch glücklich werden, aber nicht bei dir. Wahrscheinlich geht es ihm wie dir. Er hat Angst vor Veränderung. Doch wenn du in die Veränderung gehst, bleibt ihm nichts anderes übrig, als das auch zu tun. Das geht dann nicht anders. Benenne es beim Namen! Denn hat es erst einmal einen Namen, ist es nicht mehr so fremd und Wege für Lösungen finden sich. Mut macht Wege frei!


 




"Mut"


Weißt du was lange Schatten sind? Es sind die Ereignisse in deinem Leben, welche noch tief in deiner Seele warten erlöst zu werden. Sie sitzen dort schon lange und glaubst du sie fühlen sich bei dir wohl? Glaubst du nicht sie könnten, wenn sie frei wären sich transformieren zu einem Gefühl das dich weiterbringen könnte? Ja, du müsstest hinschauen! Und, ja du müsstest etwas dafür tun! Und natürlich braucht es Mut. Ja, Mut! Aber wenn nicht du, wer hat den Mut dahin zu schauen? Und wenn nicht du, wer könnte es sehen? Und wenn nicht du, wer könnte diese, deine langen Schatten erlösen? Ich selbst kenne niemanden der das für einen tun würde! Es bringt dich nicht weiter, anderen dabei zu zusehen, wie sie ihr Leben genußvoll und liebenswürdig meistern. Hm warte. Vielleicht ist das doch ein Weg? Denn, wenn du so lange zu schaust, wirst du vielleicht eines Tages den Mut aufbringen dich selbst zu sehen. Und deine langen Schatten werden kürzer. Du glaubst jetzt aber nicht, gar nicht mehr in die Sonne zu gehen, damit es keine Schatten wirft? Da glaube ich, das es verkehrt wäre. Aber die Sonne annehmen, als eine Gehilfin und ihren Wert zu schätzen, das ist ein guter Weg. Sie als Freund zu sehen und nicht als Freind ist auch ein guter Weg. Es beginnt in dir ! Es strömt aus dir! Es lebt in dir! Es ist das, was du daraus machst, nicht andere klein halten und sie nicht absichtlich verletzten durch was auch immer. Und du wirst auch größer sein!






"Gefühlswelt"

Die Reise in mein Seelenland gestaltet sich schön, ein andermal war sie schon herausdordernd. Begleitet von einer Neurgier (und ich schreibe nicht "Gesunde Neugier" , denn ich glaube es gibt nur eine Neurgier, vielleicht eine die ausgeprägter ist, als eine andere, dann zähle ich mich zur zweiten) alles zu sehen, zu fühlen, zu spüren. Das Gefühl, das mir nichts mehr verborgen blieb, entpuppte sich für mich als, so fühle ich es, größte Herausforderung. Denn da gab es erst einmal die Annahme dessen, was mir begegnete, sogar Fehler fand ich und wie damit umgehen? Abschütteln? Wegstoßen? Keine Chance! Annehmen und um Vergebung bitten, dass ist mein Weg. Und als das geschah, war die Energie transformiert. Schneller als früher, dafür bin ich dankbar. Danke.
Doch natürlich darf ich auch Schönes sehen und fühlen. Manchmal male ich es. Es ist ein abtauchen in meine Welt, die so viel Zauber für mich bereithält, weil ich auch dies gern annehme. Erinnerungen die mich noch schüttelten, sind nun wohl auf einem anderen Weg unterwegs. Dorthin möchte ich ihnen nicht mehr folgen. Es klingen so viele Worte im Land, so viel erzähltes, erfahrenes, doch nur ein jeder für sich kann sein Seelenland wirklich fühlen, und spüren wie es sich anfühlt, wenn in ihm aufgräumt ist. Erst dann so glaube ich, fühlt man alle harmonischen Seelenklänge die uns begleiten, oder wir sie.
Manchen Tag fragte ich mich, woher kam es noch mal?
Warum schaute es wieder vorbei? Wo ich doch felsenfest überzeugt war, ausgestanden. Ein Mysterium die Gefühle? Und doch fühle ich gerade, es ist vorbei! Es war ein letztes auflackern in scheinbar dunkler Nacht! Ein sich noch einmal zeigen wollen, doch da wohnt schon ein anderes Gefühl in mir. Das so viel besser sich anfühlt und richtiger, das wenn ich es nur schreibe schon wieder mehr Platz einnimmt, und ich gewähre mit Freude. Wunderbares Seelenland, deine Wege führen mich und doch ist auch mein Verstand bei mir. Dankbar.





"Das Ja zu Dir"

Sei mutig und finde das JA zu dir. Auch wenn dein Gegenüber es als Ablehnung fühlt, wenn du es fühlst, bleib bei dir. Es ist wichtig für dich, vertrauen in dein eigenes Gefühl zu haben, es zu lernen, wenn du die Zeit davor dich hast oft von anderen Gefühlen überrumpeln lassen. Mit der Zeit wirst du dich immer sicherer fühlen. Ich sprach einmal mit einem Mann, der immer für andere zur Stelle war. Ständig akzeptierte er den anderen ihre Bitten. Er war nicht glücklich darüber und ich fühlte, er wusste nicht wie er es ändern könnte. "Sag nur einmal JA zu dir. Sag nur einmal zu einem anderen NEIN, du wirst erfahren, sie werden dich mit anderen Augen sehen. Sie werden akzeptieren. Vielleicht kommt noch einmal einer auf dich zu und wird dich prüfen. Aber dann auch bleibst du bei dir." Dieser Mann überlegte und er traute sich. Es war nicht leicht für ihn, denn wohl schon viele Jahre hatte er sich vergessen. Und doch gelang ihm das JA. So viel wie ich weiß, kam er danach nicht wieder in eine Situation, welche er nicht für sich entschieden hätte.Denn gehst du einmal auf deinem Weg, bringt er dich vorwärts. Mut macht Wege frei!







"Trau dich"

Als sie vor vielen Jahren meinte, es ist genug mit der Einsamkeit machte sie sich auf ihren Weg. Zuerst sah sie sich in der Nähe um und es gab da Frauen und Männer, welche keine Beziehungen pflegten. Doch sie wollte so gern eine, nur wo sollte sie ihren Mann kennenlernen? Da kam ihr der Gedanke einer Annonce in den Sinn. Gedacht, getan. Nach einiger Zeit kam der Mann in ihr Leben und sie fanden sich. Wie? Weil sie sich traute!  Denn Mut macht Wege frei!







"Die Vielfalt in ihren schönsten Formen"


Erkennst du deine Vielfalt? Fühlst du sie in dir? Alles was dich ausmacht, was in dir wohnt darf es auch nach außen? So wie auf diesem Teller die unterschiedlichsten Formen zu betrachten sind, so unterschiedlich darf man sein. Jeder ist anders und jeder trägt auch noch in sich die verschiedensten Formen. Mit Form ist das Gefühl gemeint. Auf dem Foto sind bunte Nudeln zu sehen, und ja vielleicht sind wir bunte, auch lustige Nudeln, für mich trifft es zu. Kein Mensch ist einfach nur ernst oder lustig. Es sind die Erfahrungen und sein Umfeld die sie prägen und vor allem das, was er mit den Erfahrungen macht. Es können zwei Menschen das gleiche erfahren jedoch kann ein jeder von ihnen unterschiedlich darauf antworten. Einer zieht sich vielleicht zurück, der andere geht vorwärts. Wer hat recht? Beide! Weil beide so reagieren wie ihre Gefühle sie leiten. Wohlgemerkt zu dieser Zeit. Jeder darf immer dazu lernen. Doch das Bunte in uns, warum fällt es manchen von uns so schwer der Welt zu zeigen, wenn sie ein Gefühl des Kummers in sich tragen? Ist es dann zu dieser Zeit weniger farbig? Ist es überlagert von den dunkleren Farben? Und wenn es so wäre? Warum lassen wir es zu? Weil es zum Leben gehört? Weil man sonst nicht weiß, was Freude ist und sie sich anfühlt? Vielleicht weil wir uns zu viel an Dinge und Menschen anlehnen, die dann doch aus unserem Leben gehen. Doch was wäre die Alternative? Allein durchs Leben zu gehen? Sich nie in das Gefühl der Liebe zum anderen verlieren? Natürlich soll jeder mit sich allein auch glücklich leben können, doch bin ich ganz ehrlich, das hatte ich auch schon viele Jahre gelebt und nein wirklich glücklich machte mich das nach neun Jahren nicht mehr. Und wenn mich jemand fragen würde ob ich ihm glaube, das er auch allein sich glücklich fühlen würde, würde ich antworten, auf Dauer, nein. Die Menschen, welche gerade aus einer gescheiterten Beziehung kommen, ihnen würde ich es zugestehen, weil man sich erst einmal wieder sortieren muss. Schmerz verarbeiten und zur Ruhe kommen. Man möchte nicht gleich wieder in etwas neues schlittern, sondern die neue Freiheit genießen. Oder Menschen die anders aus einer Beziehung kamen, auch ihnen hilft eine Zeit der Ruhe. Aber über Jahre allein sich glücklich fühlen? Allein ins Kino, ins Theater, allein unter gebunden Freunden, allein tanzen, allein Urlaub? Macht das ein glückliches Gefühl? Für mich nicht! Und da ist die eine Form die da wohl etwas dunkler daherkommt, Lüge oder Ehrlichkeit zu sich selbst. Mag sein manche glauben mit der Lüge lebt es sich leichter? Das glaube ich nicht! Sie raubt glückliche Lebenszeit! Oft ist es das Gefühl Angst das uns im alten kleben lässt. Angst nicht zu wissen oder gar zu fühlen wo kann ich jemanden kennenlernen, vielleicht auch wenn man reifer ist? Oder die Angst davor wieder eine Trennung erleben zu müssen? Auch das Gefühl kenne ich gut selbst ! Bevor ich meinen Lieblingsmenschen traf, musste ich viele Frösche küssen. Aber da war der letzte Frosch und ich dachte mein Gott wie bist du nur zu dem gekommen? Denn er hatte alles Gefühl, das ich nicht wollte! Da kam die Wende im Gefühl! Ich blieb allein, zog mich zurück und überlegte wie mein Mann sein sollte. Und dann kam er ! Danke! Und fühlst du dich von diesen Zeilen angegriffen, dann macht es wohl etwas mit dir. Etwas in dir ist wachgerüttelt! Vielleicht schwankt die Lüge auf unsicheren Beinen nun hin und her. Das ist aber gut, weil dann darf es heilen!




Manchmal spielte das Leben schon verrückt. Oder? Das was man mochte, gab es nicht und das was man nicht mochte fand den Weg zu uns. Bleibt die Frage zu klären, warum. Nun eine Möglichkeit wäre, das was zu uns fand, war ein Angebot des Lebens zu dieser Zeit. Wollten wir es nicht, blieb erst mal alles beim alten. Doch das was wir wollten, gab es zu dieser Zeit nicht für uns. Und warum? Weil es für uns nicht gut wäre? Vielleicht weil wir uns damit auch viel Ärger ersparten? Für mich eine gute Erklärung ! Das Loslassen geht dadurch leichter. Und Mut macht Wege frei !