"Himmelblau und Sonnenreich"     ISBN: 978-3-7481-3289-9

Tierseelengeschichten


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1 Foto im Buch von 18



Herzlich Willkommen liebe Leser,

Geschichten einmal anders erzählt, das ist "Himmelblau und Sonnenreich."
In diesem Buch sind achtzehn Geschichten zu Hause, welche ganz unterschiedlich und doch eines gemeinsam haben. Liebe.

Viel Freude beim Lesen wünsche ich ihnen.

Herzlichst
Marion Jana Goeritz



Klappentext:

Geschichten einmal anders erzählt, das ist "Himmelblau und Sonnenreich."
In achtzehn Geschichten darf der Leser den Seelen des Tierreiches lauschen und vielleicht kann er auch etwas aus
diesen Geschichten mitnehmen. Und sei es vielleicht nur eine winzig kleine Überlegung, für sein eigenes Leben.
Denn so unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, haben sie doch eines gemeinsam. Liebe.


Kleine Anmerkung:

Das Buch beinhaltet achtzehn Geschichten und achtzehn Fotos. Die Fotos auf dem Cover habe ich selbst aufgenommen und das Cover bearbeitet. Bis auf zwei Fotos, welche ich in einem Streichelgarten aufgenommen habe, habe ich die anderen Fotos in freier Natur machen können.


<3 hier gern einige Leseproben:

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher


Die Echse in ihrer Welt

Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung
wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebenden Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. "Was tust du da? Du bist so ruhig." fragte sie die Echse. "Was tust du?" entgegnete die Echse der Fliege "Du sprichst so viel."
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer
noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch "Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da."
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege "Ich höre in mich. Ich
höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus."  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
"Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?"
Die Echse antworte "Ja. Der begrünte Fels auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer."
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach "Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?"
Die Antwort der Echse kam prompt "Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt
es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche
nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das
wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um
das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort, vielleicht brauchst du etwas Übung,
aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann
wirst du wissen, das aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein."
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorüber gegangen war, war nicht im Stande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. "War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte."
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.



Dieses Buch finden sie auch unter dem Punkt "Spirituelle Geschichten" mit einer weiteren Leseprobe