Das Buchkaleidoskop - meine Spiritualität in Büchern & mehr


Mut - macht Wege frei


Manchmal brauchen wir einen Menschen der uns hilft eine Entscheidung zu treffen. Wir entscheiden selbst, aber er hört zu, schenkt Worte, welche unserem Gefühl weiterhelfen. Manchmal wissen wir nach solch einer Begegnung, welcher Weg der unsere sein wird. Oder ein anderer erzählt von sich und wir hören zu, und erfahren über unser eigenes Gefühl,  ob es für uns auch der Weg sein könnte.





"Im Herzensspiegel die Wahrheit erkennen"




"Habe Mut und lass dich verstehen"



"Spricht das Herz anders als die Seele"

  
 

Spricht das Herz anders als die Seele, können wir uns selten einfach so dem Leben hingeben. Seele ist ein Gefühl aus dem tiefsten Inneren und sie geht ihren Weg, um ihre Aufgaben in diesem Leben zu meistern. So kommen wir an Stationen in unserem Leben, welche uns vielleicht als Überforderung erscheinen, es braucht Zeit und natürlich Vertrauen, den Weg unserer Seele mitzugehen. Doch irgendwann, werden Gefühle so laut, wir können sie nicht mehr überhören. Die Seele fordert ein, und das nennt man wohl Lernerfahrung. Unser Herz spricht manchmal dagegen eine andere Sprache. Es möchte, oder es will gar Liebe mit aller Macht, dazu gesellt sich oftmals ein Gefühl der Angst vor Veränderung, mitunter auch ein Gefühl der Enttäuschung, weil wir zu sehr wollen und nicht fühlen. Und gerade dieses Wollen, hindert uns daran in die Liebe zu kommen. Wir wirken aufgesetzt und mögen wir uns noch so viel Mühe geben, es ist ein riesen Spagat, welcher Schmerzen bereiten kann. Gehen wir ehrlich mit uns und unseren Gefühlen um, werden wir es schaffen, in unserer Seele einen wunderbare Lehrmeisterin zu sehen, welcher nur das Beste aus uns strahlen lassen möchte. Doch das ist ein Weg und nicht von Heute auf Morgen vollziehbar, sondern in kleineren, manchmal vielleicht auch größeren Schritten, jedoch Stück für Stück. Die Zeit wird kommen, da wird die Seele ihre Aufgabe gelöst und unser Herz ist frei von dem unbändingen Wollen und Streben nach Liebe. Die Liebe, sie ist einfach da. Und hatten wir nicht schon einmal alle das Gefühl inne "Sieh nur, jetzt geht es auf einmal." Dieses Gefühl ist nur möglich, steigt es aus tiefster Seele empor. Wir glauben oft, Liebe zu leben, doch wir tun es nicht. Wir glauben oft, wir lieben Menschen für ihr Sein, doch wir tun es nicht. Das alles zeigt uns nur auf, das wir immer noch und immer wieder am Lernen sind, unsere eigenen alten Wunden gut zu versorgen, damit sie heilen dürfen.
Wir leben dann wohl erst Liebe, sind alle Aufgaben gelöst.




"Veränderung"

 

.. und es tanzen viele bunte Farben, in einem kleinen Schmetterling. Hättest du doch auch nur einen Flügel, das wäre dann Veränderung. Doch wie aus der Puppe, wurde ein Falter, ohne das sie davon gewusst, fliegt nun ein bunter Schmetterling und es ist, als wärst es du.



"Es gehört zusammen"

Glaube. Was glauben wir?
Es ist doch unser eigenes Gefühl, dem wir zu erst glauben, bevor wir dem Glauben schenken, was ein anderer uns zu verstehen geben möchte. Glauben wir, vertrauen wir dann auch? Ist Vertrauen ein Teil des Glaubens?
Vertrauen in eine Situation, das sie uns zum Besten dienen wird, kann sicher hilfreich sein, für die Augenblicke, bevor wir ins Wissen kommen. Denn, wissen wir, können wir auch vertrauen und unser Glaube, hätte Bestätigung erfahren. Doch ist unser Wissen danach eines, welches wir nicht so angenommen hätten, stehen wohl unser Vertrauen und unser Glaube auf wackligen Beinen. Kommen wir wieder in eine ähnliche Sitation, fällt es sicherlich schwerer Vertrauen zu haben und unser Glaube? Er wird sich zurück halten in diesem Moment, wahrscheinlich. Und was geschieht dann mit unseren Gefühlen?
Ja, sie werden unsicherer und von Glaube und Vertrauen entfernt man sich vielleicht immer mehr. Man möchte nur noch wissen! Und dieses wissen möchten, ist das verkehrt? Das glaube ich nicht! Denn ich glaube und vetraue mir und möchte also, auch wissen. Weil ganz einfach durch das Wissen, der Glaube und das Vertrauen ge-und verstärkt werden können. Wenn man weiß, erst dann kann man doch in eine Veränderung gehen, weil man alle notwendigen Gefühle durchleuchtete und das Gefühl nicht nur noch glauben und vertrauen, sondern auch wissen in sich birgt. Bleibt noch die Frage "Können wir das unzählige Male wiederholen?"  Ich glaube höchstens so lange, bis wir wissen.




"Dabei brauch ich Harmonie"

Gedanken. Gedanken. Gedanken. Gedanken. Seit vielen Nächten liege ich wach. Nur Kreativiät wäre schön, aber es ist noch anderes, das wohl gesehen werden möchte. Ohne einen lauten Schimmer, was wirklich gerade alles vor sich geht und doch stecke ich mitten drin. Wandel!
Es mosert und möchte, es reicht und doch braucht es wohl noch, bleibt die Frage "Wann wird es langen?" Wann wird es langen, dass alles an Ort und Stelle ist, wie vorgesehen? Ungeduld mein dritter Vorname, steht jedoch an erster Stelle, zeitlebens. Wandel!
Es kamen und kommen Visionen und anstatt in den Schlaf zu fallen und sie ihrem Lauf zu lassen, beginne ich mit dem Denken. Was mögen sie mir zeigen wollen, warum gerade nachts, woher kommen sie und wo hin entschwinden sie, wie schnell oder langsam und mit welcher Energie? Gefühle möchten befragt werden, doch wäre es wirklich klug, diese Visionen alle ins Gefühl zu lassen? Nein!
Zu Anfang unsicher ihnen zu begegnen, Wandel! lernte ich nach und nach besser mit ihnen umzugehen.
Spiritualität?! Nur einfach Engelein sehen wollen, nun weiß ich, es geht anders.
Doch habe ich schon Zeiten erlebt, die mich auch haben verzweifeln lassen wollen, aber es kam Gott sei Dank anders ! Da aß ich noch Fleisch bis dreimal die Woche und die Tierseelen meldeten sich, wie sie gestorben seien. Herzergreifend! Mein Magen blieb leer und das Fleisch auf dem Teller. Oder, es zog ein unfreundlicher Duft bei der Zubereitung durch die Wohnung, und das jedesmal wieder, das der Mittagsteller leer blieb. Ohne Fleisch, auch eine Lösung! Gar keines, weiß ich nicht.
Dann kam oft der Fisch geschwommen, aber auch er stank jedesmal bis zum Himmel. Mein Gott, so geht das doch nicht! Wandel! Heute gesundes Essen. Wenig Obst, viel Gemüse, Nüsse, keine Süßigkeiten, Fisch natur und alles pur, nicht eingelegt, nur frisch, oder eingefroren, wenn möglich keine Zuschlagsstoffe. Nicht einfach so, sondern durch Lernerfahrungen, welche ich durchlebte. Wandel, ein Wort, jedoch mächtig und kraftvoll. Nur zum Positiven nutzen, und dranbleiben. Bei eventueller Resignation, nicht alles über den Haufen werfen, innehalten, abwarten, beobachten, auch mal das Denken lassen und in eine tiefe Stille gehen. Wie lange? So lange bis man wieder Kraft geschöpft hat, und weiter gehen möchte, auf dem Weg den man begonnen und der einen hält, bis man dort angekommen, wo man wirklich einen Platz einzunehmen hat, der einen ausfüllt aus tiefster Seele. Wie weit dieser Weg sein mag, kann uns niemand sagen, nur unser eigenes Gefühl, das sich am Lachen missen lässt.
Und wir lachen doch so gern. Sind wir es, oder sind wir es nicht?
Sind wir Bruder oder Schwester? Sind wir Liebende von einem weit entfernten Stern? In jedem Fall sind wir Menschen. Mitunter einfach, manchmal auch schwerer zu händeln, doch kommt uns einer nahe, können wir ins schwanken geraten und meinen unsere Zeit sei gezählt. Dabei ist es die Zeit, die mit uns geht und uns zeigt, wie stark wir geworden sind. "Ich wünsche dir ein Kind, das so ist, wie du." waren einst die Worte meiner Mutter. Doch waren sie liebend gemeint ? Abwinkend und nicht glaubend das es meinem Gefühl etwas anhaben könnte, denn ich meinte zu wissen. Fatal. Wandel! Doch auch ohne eine Mutter zu sein, habe ich ein Kind bei mir. Meines. Im Inneren wohnt es und erzählt mir Geschichten. Wahr erlebt und erdacht. Und schenkt man einem Kind das Leben, sollte man doch ein gesundes Kind in sich haben. Ein Kind der Liebe, das Liebe auch zu schenken vemag.
Heute glaube ich, ich bin etwas schlauer geworden. Mich konfrontiert zu sehen mit einem Gefühl, welches meinem gleicht, in Situationen, die Stärke erfordern, manchmal scheint es schier unmöglich. Was hatte ich getan? Was hatte ich getan ausser meinem Gefühl gefolgt zu sein? Nichts. Nichts. Und das ein Gefühl, ein Gefühl sein kann, das Leben verändert, hörten wir schon, doch wo ist das Gefühl, das man braucht, um sich selbst zu finden? Sich anzunehmen, in jeder Phase seines Lebens, so wie man ist, bringt einen nach vorn. Und wo gerade vorn bei mir ist, wüsste ich so gerne. Die Welt versinkt im Chaos, bevor sie wieder neu entstehen kann, und ich stehe gefühlsmäßig, wohl gerade mitten drin im Geschehen. Und wenn ich Gestern noch weinte, so lache ich Heute mit allen und Jedem, der mein Herz besticht mit einem Lächeln, das Zufriedenheit schenkt und sagen könnte, du schaffst das schon. Was für eine Kraft in uns wohnt!
Und diese Kraft zu lenken, in die Bahnen zu kanalisieren, welche uns helfen bei uns zu bleiben und dennoch zu wachsen, diese Kraft ist wohl unendlich. Denn sie entspringt im Universum aus unendlicher Weite, aus den den Tiefen der Sternenozenane, inmitten von Planeten und Sternenstraßen bis sie ihren Platz da eingenommen, wo sie eine Erfüllung zu verrichten haben. Und gehören wir in diese Welt, dann werden wir es auch fühlen dürfen, so wie wir eines Tages fühlen werden, eine andere Welt wartet auf uns. Bis dahin bleibt uns Zeit. Und verbringen wir diese Zeit mit Kostbarkeiten, Liebe, Vertrauen, auch Freundschaft, haben wir alles richtig getan, ganz egal wir lang wir auch leben. Sicherlich wird es Menschen geben, welche noch nicht verstehen, so wie ich andere auch noch nicht zu verstehen vermag, weil ich noch ganz wo anders weile. Deshalb ist das Gefühl eines Jeden wichtig, der sich mit sich selbst auseinander setzt. Ohne Ablenkung in sich gehen, Freiräume schaffen, für Neues und Gutes, es findet sich ein Weg, wenn man sich selbst liebt. Kostet er auch etwas Mut, kostet er auch etwas Zeit, umsonst ist er wohl keineswegs. Denn ohne ihn wenigstens angetreten zu haben, können wir ummöglich sagen, das wir alles unternommen hätten, um glücklicher sein zu dürfen. Nur Worte? Ja, vielleicht nein. Doch immerhin nur durch Buchstaben zu lesen.

Einen friedlichen Mittwoch uns allen, ganz egal wo wir auch gerade stehen mögen. Die Zeit geht mit uns überall hin und so liegt es an uns, in welche Richtung wir gehen.



"Als die andere Welt sie küsste"

 

Es gab schon eine Zeit, wo ihre Welt eine andere küsste, und diese Welt ging unter, inmitten von unzähligen Universen. Nicht das der Mensch, der auf dieser Welt lebte, ohne Kraft gewesen wäre, jedoch war er ihrer Kraft nicht gewachsen und flog mit ihr durch die Weiten des Alls, bis er müde war vom Flug, von der anstrengenden Reise. Und dann gab es eine Welt, welche die ihre küsste und sie flog durchs Universum. Vorbei an unzähligen Sternen, mit und ohne Namen, welche auch des Tags leuchteten, und manchmal, ja manchmal fühlte sie es und ein andermal wieder nicht so sehr. Sie schwamm im Meer, in welchem auch immer, der Name ist wohl unbedeutend. Mag sein, es nannte sich Glückseeligkeit, Anderswelt oder wegen ihr auch, Liebe. Doch sie schwamm nicht einfach so. Es kostete sie Kraft und auch Mühe ans Ufer zu gelangen und oft, zumindestens zu Anfang war es das andere Ufer, an dem sie Halt suchte. Vergebens! Da war Grün und Rot und es schien die Sonne, besuchte sie es und eine Illusion wurde ihr geschenkt. Hier ist sie richtig! Hier könnte sie bleiben. Das ist Heimat! Heimat? Ein seltsames Gefühl, wenn sie an Heimat dachte. Kannte sie doch unzählige Geschichten von Heimatlosen. Aber irgendetwas in ihr, hatte sie immer wieder getrieben, an dieses Ufer zu schwimmen.
Und als ihre Welt immer mehr im Chaos zu versinken drohte, bemerkte sie immer noch nicht die Gefahr, die von dieser Illusion auszugehen schien. Sie schlitterte hinein, in ein Seelenvergnügen, das keines war, denn es war, das allerdings erkannte sie erst spät, eine Aufgabe, welche es zu lösen galt. Als diese Welt, ihr diesen Kuss schenkte, freute sie sich über diese Nähe, die Liebe, das Sein. Etwas wie Leben, zog in und durch sie und sie begann sich zu sehen. Nicht sofort. Nicht gleich. Später. Irgendwann sah sie sich, in ihren unzähligen Farben, die auch wie alle der anderen durch das Universum zogen und sie wusste warum sie an das andere Ufer musste. Es war Zeit. Es war Zeit, ihr Leben zu ordnen. Nicht um alles immer und um jeden Preis irgendwie haben zu wollen, sondern immer nur das, das ihrem Gefühl zum Besten diente. Doch hatte sie diesen Plan, ohne die andere Welt gemacht, denn diese lernte auch mit der Zeit. Ihre Gefühle lernte sie besser zu verstehen und sie sah sich nicht mehr nur in grün oder schwarz-weiß, sondern sie ahnte ein wenig vom dem Farbenspektrum, das bereits schon lang in ihr wohnte, aber noch recht keinen Weg nach außen fand. Das andere Ufer verließ sie nach und nach. Manchmal fragte sie sich danach, wie würde es wohl dort nun ausschauen, doch ihre Erfahrungen, die sie sammeln durfte, haben sie zurück weichen lassen und so blieb es bei dem Gedanken nur. Ihre Gefühle fanden immer mehr zu ihr und sie zu ihnen. Ganz egal wie diese Gefühle auch waren, da gab es Sonnenschein, auch Regen und die Menschen, die immer nur und immer wieder nicht müde wurden zu sagen, das Leben ist so schön, diesen hatte sie nicht mehr allzu viel zu sagen. Denn das Leben ist nicht immer nur schön. Schön wäre es! Und diese Ehrlichkeit, das auch sagen und sich selbst eingestehen zu können, ist eine unwahrscheinliche Entdeckung ihrer Selbst , denn sie lebt ein Leben in Liebe. Und wenn eine andere Welt sie wieder einmal küssen möchte, wäre ihre erste Frage "Liebe?" Und wenn diese Welt sie erkennen würde, stünde sie ihr gegenüber, würde sie fühlen, ob diese Antwort auch wahr wäre. Wenn eine Welt eine andere küsst, können Tausend Sterne am Himmel funkeln, doch ob es wirlklich Liebe ist, wird man nur fühlen können. Und doch blieb manchmal die Angst in ihr zurück, das dieses Gefühl dann täuschen könnte, wie es auch gerade sei. Aber darum machte sie sich erst einmal keine Sorge, denn es warteten noch andere Situationen in ihrem Leben, die einer Klärung bedurften. Da gab es Regen, der manchmal nicht enden wollte und sie fragte sich "Wie konnte ich das all die Jahre nur übersehen?" Es schien als hätte sie viele Jahre gar nicht wirklich gelebt. Doch die Frage "Was versteht sie für sich unter Leben und leben?" war eine ihrer schwersten, die sie für sich zu beantworten hatte und doch machte sie sich auf den Weg dorthin. Zum Leben, zu dem Leben, was sie unter leben verstehen mochte. Die andere Welt war wieder in ihrem Universum, ja vielleicht auch nicht. Jedoch nicht mehr so sehr in dem ihrigen und das fühlte sie. Sie fühlte, es gab eine Welt, die der ihrigen nahe war, doch es war keine Nähe, es war wohl ein Versuch der anderen Welt, die eigene nicht zu verlassen und doch etwas Neues zu sehen. Dieser Gedanke erschrack sie zu Anfang und doch erkannte sie darin eine Ähnlichkeit zu ihr. So hatte sie nach und nach verstanden, eine jede Welt macht ihre eigenen Pläne, doch ob es noch eine weitere Welt gibt, die das gleiche Ziel verfolgt, ist fraglich. Doch genau diese Erkenntnis, brachte sie zum Vergeben. Würde ich sie heute fragen " Wie definierst du Liebe?" würde sie wohl antworten "Mein Gefühl." Ich verstehe dich so gut.