Das Buchkaleidoskop - meine Spiritualität in Büchern & mehr


Was es mir erzählt


Wenn wir glauben, das alles was uns begegnet eine Bedeutung hat, kann es uns wohl "umhauen" oder trösten. Spazierem wir am Meer entlang und sehen ein Schiff in der Ferne, glauben wir dann wir müssten uns bewegen? Uns  auf seine Reise begeben? Sehen wir Schiffe im Hafen, glauben wir dann auch wir sollten unseren Anker werfen, oder einfach mal Pause machen, ausruhen? Sicherlich kommt es dann immer auf unser eigenes Gefühl darauf an, was es zu uns spricht. Wir werden also fühlen, ob das was uns begegnet, mit uns zu tun hat. Manchmal sind bedeutungslose Sätze total nervig, und ein anderes mal brauchen wir sie als Pause vom Lernen. "Was es mir erzählt" sind Gefühle und Gedanken, welche in mir wohnen, manchmal auch nur kurz vorbeischauen und manches Mal möchten sie auch in die Welt.



"Ohne daran Festzuhalten"

Letztens hörte ich im Radio die Nachricht, das eine alte Kirche bei mir in der Nähe zur Zeit ein Ort der Einkehr ist für Menschen, welche sich ihre Füße von Fischen beknappern lassen möchten. Diese Kirche empfinde ich, obwohl sie leider nur noch eine Ruine ist, als sehr schön.



Ich finde dort ist eine ganz besondere Energie zu Hause. Oft besuchte ich sie schon und machte so manches Foto in ihr . Zum ersten Mal fand ich dorthin, weil sie fast auf dem Weg zum See lag. Während der Autofahrt sah etwas versteckt hinter Häuserdächern eine alte Ruine mit Uhr. Rotes Laub windete sich am alten Gemäuer herunter. Wunderschön, dachte ich und die Ruine zog mich sofort in ihren Bann. Auf dem Rückweg ging ich in die Ruine hinein und nach meinem ersten Besuch, tat ich dies immer mal wieder.  Und als ich mir das so durch den Kopf habe gehen lassen, erinnerte ich mich noch daran, das ich mal mit mit meinem Mann ein altes Rittergut besuchen mochte. Im Ort angekommen, fanden wir es nur nicht gleich. So schlug ich vor, das Auto ab zuparken und jemanden nach dem Weg zu fragen. Gedacht, getan . Die Leute luden uns damals mit ein, in ihre Kirche zu kommen, sie würden gerade ihr Dorffest feiern. Ja, warum denn nicht, also gingen wir mit in ihre Kirche. Dort angekommen, staunte ich. So unscheinbar das Gemäuer auch von außen  war, so wundervoll war es im Inneren. Eine wunderschöne Orgel durften wir sehen und auch ein Spiel auf ihr vernehmen und




eine alte Holzdeckenmalerei wartete auf. Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen in diese Kirche zu gehen, wenn da nicht diese netten Menschen gewesen wären. Danach fuhren wir zum Rittergut.  Ein anderes Mal wollten wir zu einem Ausflugsziel fahren, aber kamen in einen Autobahnstau. Wir standen unweit vor einer Ausfahrt, und von da  würden wir auf den blühenden Hügel kommen, der sich in der Ferne auftat und auf dem sich ein großes Gebäude befand.  Fahren wir dort eben ab, und schauen was sich dort oben findet, meinte ich und so machten wir das. Wir parkten und gingen durch eine blühende Landschaft zum Gipfel, der etwas 250 m über NN war. Und  oben angekommen staunte ich, es fand sich eine alte Kirche. Die Pforte die fehlte, war sehr schmal gehalten und wir gingen hinein. Es fand sich sogar ein Altar mit brennenden Kerzen.




Mein Gefühl führte mich wohl? Es war bereits die dritte Kirche in Folge, welche ich besuchte, ohne das ich es vorher auch nur geahnte hätte, das ich dorthin gelangen würde. Doch bei drei blieb es nicht. Die vierte Kirche, welche ich besuchte, es aber bei meinem Aufbruch noch gar nicht wusste, war die Kirche in Gernrode. Wir waren auf der Roseburg im Harz und wollten nach Halberstadt zum Dom. Doch wir standen drei Stunden im Stau und nach dem Besuch auf der Burg hatte ich keine Lust mehr bis nach Halberstadt zu fahren, aber hatte auch noch keine Lust wieder den Heimweg anzutreten. So gab uns die nette Café Betreiberin einige Ausflugstipps ganz in der Nähe, dazu gehörte auch die Kirche. Dort angekommen, staunte ich nicht nur über diesen großen Bau als solches, sondern über die schöne Wandmalerei im Inneren der Kirche.




Alle vier Kirchen beeindruckten mich auf ihre ganz eigene und doch besondere Weise. Und alle vier besuchte ich ohne es vorher zu wissen oder geplant zu haben. Ja nicht einmal geahnt hatte ich es! Zufall? Nein, das glaube ich nicht! Das wäre zu viel Zufall und für mich nicht glaubwürdig. Vielleicht lenkte mich mein Gefühl?  Vielleicht meine Seele, die mir damit etwas mitteilen mochte? Vielleicht, etwas vielleicht zu viel? Vielleicht! Vielleicht aber auch nicht! Selbst habe ich mir meinen Reim schon darauf gemacht und mein Gefühl ging mit. Aber ist es nicht wunderbar, wie wir geführt werden, wenn wir unserem eigenen Gefühl vertrauen? Was ist ihnen schon in so einer Art und Weise begegnet, das sie selbst ins Staunen kamen?  Wenn wir nicht unbedingt an etwas festhalten, das wir gerade nicht haben können, finden sich wohl Wege, die wir sonst nicht finden würden. Und jeder Weg, alles was uns auf ihm begegnet hinterlässt eine Spur in uns. Ich hätte meinen See besuchen  und die Ruine, Ruine sein lassen können, wir hätten den Menschen nicht in die Kirche folgen müssen, ich hätte Trübsal blasen können im Stau und unser eigentliches Ziel, was wir dann Monate später besuchten, an diesem Tag noch anvisieren können und wir hätten den Dom in Halberstadt einen Besuch abstatten können genau an diesem Tag, so haben wir diesen Besuch auch erst später gemacht.  Doch hätten wir das so getan, wäre mir auf jeden Fall viele Schönes entgangen. Nicht nur Schönes zum Anschauen, sondern vor allem Schönes für mein Gefühl.  Dankbar.




"Wenn alles stimmt"



"Inneres Kind"


Oft, wenn wir in der Erinnerung weilten,
weintest du, deine Augen so klein.
Sie hätten alles gewonnen, als du das Licht der Welt erblicktest.
Doch du fühltest dich allein und wohl nichts heilte deine Wunde.
Ich weiß, deshalb bin ich erwachsen geworden, um dich zu trösten, zu halten, dir zu zuhören, dir zu erklären, dich zu lieben und mit dir zu lachen.
Ich halte dich geborgen, singt auch einmal das Kind vom Sturm sein Lied.
Du wunderbares Kind, du Liebe meines Lebens,
bist groß, doch warst nicht groß genug für die, die dich übersahen.
Jetzt bin ich da und heile dich im Grünen Licht der Ewigkeit und schenke dir Liebe, im Hier und Jetzt.
Denn du hast an mir gerüttelt, in deiner Kindmanier. Golden dein Licht, scheinst durch mich, auf die Welt.
Ich liebe dich.

(aus dem Buch "Schrittweise" erscheint in 2019)



"Sie fragt sich"

(Fotoquelle: https://pixabay.com)


Hat sie sich verrannt?
Nein, sie ist noch auf der Suche.
Ist schon so lang unterwegs.
Geht am Tag und auch des Nachts,
verlor manches Band, doch nie ihr Ziel aus den Augen.

Hat sie sich verirrt?
Nein, sie sie richtig hier.
Ist schon lang auf dieser Welt,
aber fühlte sich manchmal traurig.
Doch schaut am Tag der Sonne entgegen,
und des Nachts funkeln die Sterne, auch für sie.
Ist sie das? Ist sie das? Ja, das ist sie auch.

Hat sie verloren?
Nein, sie hat gewonnen.
Suchte sich in jeder Schublade, fand sich immer mehr.
Alles tanzt, das Vertraute, auch das Neue.
Kommt noch was? Kommt noch mehr, das sie entzückt?
Alles, was in ihrer Seele wohnt, wird es zum Leben erweckt?

(aus dem Buch "Schrittweise" erscheint in 2019)




"Wie ein Elefant"



Wie ist das bei Ihnen? Mein Gedächtnis, ist ein Elefant! Ich weiß alles noch, das Gute und das weniger Gute. Und es war gut, das weniger Gute zu klären, so gut es möglich war, und das Gute zu behalten.



"Frohe Ostern"


Das Ostern ein christliches Fest ist, wissen wir wohl alle ! Und warum? Das wissen wir auch.  Doch jeder begeht dieses Fest wohl anders. Für viele sind es vielleicht nur ein paar freie Tage vom Arbeitsstress und für die anderen? In meinem Zuhause zieren ein paar bunte Ostereier einen kleinen Strauch und ein paar Häschen die Räume. Allerdings kommt kein Hase in die Pfanne, das wäre ja unerhört! Schließlich ist er es, der die kleinen Geschenke bringt und uns freudig suchen lässt. Und es kommt auch kein Lämmchen auf den Tisch. Dieses kleine Wesen sollte auch bei seiner Mami bleiben dürfen!
Was ich jedoch gern tue, ist dem Osterfeuer beiwohnen. Es ist für mich immer wie ein Ritual. In mitten einer Menge von vielen Menschen stehe ich am Feuer und sehe den Flammen zu, wie sie sich durchs Geäst fressen. Im Geiste gebe ich an diesem Ort alles Alte, das Vergangene, das was mir ungut erschien, in die lohdernden Flammen und sehe zu, wie es sich vor meinem geistigen Auge auflöst. Und es  ist wie ein Abenteuer, was sich in den Flammen alles zeigen kann! Das halte ich mit meiner Kamera fest. Warum gebe ich es ins Feuer? Vielleicht liegt es einmal daran, das ich in einem Feuerzeichen geboren wurde?  Vielleicht liegt es daran, das ich mit einem Feuermal auf die Welt kam, es aber nicht mehr habe? Ganz bestimmt liegt es tief in meiner Seele begründet, warum ich dieses Ritual für mich schätze. Es fühlt sich für mich auch erleichternd an, das was hinter mir liegt, und das ich doch noch im Gepäck habe, dort frei zu lassen. Weil dann Platz im Gefühl wird, für das Neue, das ich Willkommen heißen möchte. Das, was ich mir erhoffe, wünsche und in das ich meine Kraft investiere, das was sich für mich gut anfühlt.  Ich tue dies, weil ich mich selbst liebe. In diesem Sinn wünsche ich allen Lesenden ein schönes Osterfest, ganz nach ihrem Belieben.



"Die Stunde der Wahrheit"


Die Stunde der Wahrheit bleibt, auch in der Sommerzeit ! Ist es verrückt? Wir drehen eine Stunde die Uhr nach vorn und schon leben wir in einer anderen Zeit. Was geht uns verloren? Für mich wieder einmal die Zeit darüber nachzudenken, was wichtig ist! Gesundheit, Liebe, Zwischenmenschliche Beziehungen, auch Geld und noch einiges mehr. "Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?" Diese Sätze kennen wir und vielleicht machen wir das Beste daraus. Alles was uns nicht mehr dienlich scheint, an Gedanken und Gefühlsmustern lassen wir einfach mit der  Stunde gehen, die uns gemopst wird. Es entschwindet im Nirgendwo, vielleicht möchte es jemand anderes haben. Und weil wir weitsichtig und positiv denken, lassen wir im Herbst auch nur Gutes und positives zu, wenn die gemopste Stunde zu uns zurückkehrt. Denn wir haben bis dahin ja genügend Zeit an uns zu arbeiten. Als Ritual können wir uns verschiedener Möglichkeiten bedienen. Geistig einfach alles in ein Gefäß geben und es vor unseren Augen auflösen lassen, oder wir basteln wirklich aus Papier ein oder mehrere kleine Boote und lassen sie wenn möglich, auf einem Fluss ziehen. Wir könnten auch alles Ungute aufschreiben und verbrennen, oder vergraben.

Aber wir könnten auch nur das Aufschreiben, was wir im Leben haben möchten. Die Boote die wir aussenden, könnten unsere Wünsche tragen und unser Gefühl erzählt die Boote fahren, um diese Wünsche für uns abzuholen und in unser Leben zu bringen. Unser Gefühl entscheidet! Und haben wir unser Rital beendet, dann nicht mehr an der alten Energie festhalten, sondern im guten Gefühl bleiben, das sich nun mit dem Besseren schon beschäftigt. Uns allen Gutes Gelingen.


"Das Wiederkehrende"



Manchmal begegnen uns im Leben Menschen, oder auch bestimmte Situationen immer wieder. Immer wieder wird es wie ein Film endlos abgespielt und unser einer ist mittendrin. Mittendrin in einer Endlosschleife wie es scheint. Doch genau das sollten wir nicht glauben! Wichtig ist für uns nur, was möchte uns das alles sagen? Was haben wir noch nicht gesehen, wahrgenommen, gar beachtet?
Ein Mensch, ein Gefühl, eine Situation, die uns gefangen halten möchten und wir so gar nicht damit einverstanden sind, wie es sich gestaltet, kann doch nur heißen, sich aus der Schusslinie dessen zu bringen. Trampelt ein Mensch auf unseren Gefühlen herum, lassen wir es womöglich auch zu. Also sind wir nicht in unserer Eigenliebe. Nun aber schnell !  Ein Mensch der unsere ihm gesetzten Grenzen nicht akzeptiert, hat nichts in unserem Leben verloren! Das sollte sich ein Jeder wert sein! Natürlich kann sich das alles manchmal nicht so einfach gestalten, wie es sich anhört oder liest, aber Schritt für Schritt immer mehr zu sich selbst hin, wird es gelingen.
Sobald zwei, oder mehr Menschen miteinander zu tun haben, kann es immer zu verschiedenen Meinungen kommen, ganz einfach, weil ein jeder Mensch seine eigenen Gefühle hat, auch für ein und dieselbe Situation. Das ist normal. Doch kann man sich nicht einigen und kommt man nicht zu einem Kompromiss, welcher für jeden der Beteiligten tragbar wäre, sollte man seine eigenen Wege gehen. Das glaube ich, kann man im Alltag in mancher Situation, aber auch in der Liebe leben, wenn es denn öfter vorkommt! Und das ist auch akzeptabel für Jeden, der Liebe in sich trägt. Sicherlich nicht einfach, aber wie sollte es sonst gehen? Denn ein jeder hat ein Recht auf das Erleben seiner Gefühle, die ihm gut tun, jedoch ohne einen anderen absichtlich zu verletzen. In diesem Sinn, lassen wir die Menschen mit ihren Gefühlen los,  die uns nicht gut tun und besinnen uns auf uns selbst und auf die Menschen, und deren Gefühle die uns wirklich auf unserem Weg zur Liebe unterstützen und wir sie. Lassen wir nie wieder zu, dass das Gefühl eines anderen Menschen, der sich nicht wie wir selbst es mögen, uns gegenüber verhält, eintreten. Liebe.


"Erster Advent"



Nun ist es wieder so weit.  Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt. Der erste Advent ist der Beginn der Weihnachtszeit. Und heißt wohl nichts anderes, als Warten, Hoffnung, auch Vorbereitung für das große Fest der Liebe. Und wie steht es mit der Liebe? Heute morgen besuchte ich das erste Mal in diesem Jahr den Gottesdienst unseres Stadtviertels. Es war ein Familiengottesdienst und dementsprechend waren auch viele Kinder zu gegen. Ein Mädchen vergab gleich bei der Ankunft im Gotteshaus die Gesangsbücher, andere kleinere Kinder quengelten oder weinten, wieder andere Kinder gingen umher im Gotteshaus und ein paar wenige, saßen bei ihren Eltern.
Dieser Gottesdienst machte etwas. Er machte etwas in mir. Ich verstand nicht nur, sondern fühlte auch, das nicht immer die Familie, die Familie sein muss. Familie, das können auch Menschen sein, die man bisher noch gar nicht kannte, vielleicht weil sie ein Gefühl mit einem gemein haben, offen zu sein, offen für liebenswerte Worte und Gesten. Gefühlt hatte ich es, als nicht nur mein Mann eine meiner Hände nahm, sondern auch ein fremder Mann neben mir auf der anderen Seite der Bank. Der Fremde schien keinerlei Berührungsängste zu haben und hielt meine Hand bis zum Ende des Textes, den der Pfarrer vorgelesen hatte. Zu Anfang hielt er mir seine Hand hin, so daß ich die meine nur hineinlegen musste. Etwas zögerlich, doch schlussendlich entschlossen reichte ich ihm meine Hand und ja, ich lebe noch. Dort, wo so viel Gefühl für die Familie einst war, nahm ein Fremder den Platz in diesem Moment ein. Es hätte auch eine Frau sein können, ein Kind, um das Geschlecht ging es nicht, nur darum, das eine andere Tür offen stand und so fühlte ich mich gehalten von zwei Seiten und war dankbar dafür. Advent, eine Zeit die für vieles stehen möge. Für die innere Einkehr, aber auch für die äußeren Zeichen und sind es nicht diese, welche uns Hoffnung schenken können? Advent, eine Zeit, welche uns zeigen kann, wie viel Herz wir leben können, jeder Einzelne von uns. Und natürlich sollte dieses Gefühl immer zugegen sein, nicht nur zur Weihnachtszeit. Doch mein Gefühl ist noch immer so, das immer wieder zur Advents-und Weihnachtszeit die Herzen der Menschen mehr geöffnet sind, als in der übrigen Zeit des Jahres. Aber ich habe Hoffnung, das sich das auch ändern kann. Immer ein bisschen mehr. Schritt für Schritt. Liebe dich selbst und du wirst geliebt. Was für wahre Worte! Heute im Gotteshaus habe ich diese Liebe empfangen dürfen, einfach so. Nicht weil ich das tat, was andere von mir forderten, oder weil ich irgendeine Leistung erbracht hatte. Oder etwa doch? Ja, vielleicht hatte ich eine Leistung erbracht. Nicht im Gottesdienst, sondern schon viele viele Jahre zu vor. Ich war immer ich selbst ! Ich schenkte gern, ich half gern, ich war gern für andere da, doch ich konnte auch einfach -Nein- sagen! Denn ein -NEIN- zu anderen, war für mich einfach nur ein - JA - zu mir selbst. Und ja, vielleicht musste der eine, oder andere schon wegen meiner Erfahrungen, welche ich dadurch machte, etwas schlucken. Und ein gebranntes Kind scheut das Feuer nur solange, bis es geheilt ist? Nun wünsche allen einen schönen, vielleicht auch besinnlichen ersten Advent.



"Vergebung"


Gehe ich in die Welt,
gehe ich mit meinen Farben.
Sie leuchten oft hell,
und ja, manchmal schon lagen sie auch im Schatten brach.

Sehe ich in die Welt,
sehe ich so vieles auch.
Ging schon über manche Brücke,
welche auch einer meiner Farben trug.

Fühle ich mich aber in meiner Welt,
fühle ich Stärke und ich fühle tief.
Ich fühle Frieden und ich weiß,
das ist das Fühlen, das ich suchte,
um meinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Nahm ich wahr, was mir begegnete,
nahm ich Vater und Mutter wahr.
Sah durch eine große Brücke,
ging darüber und nichts war wohl wahr.

So bin ich anders, als sie es je waren.
So bin ich nicht anders, als sie es sind.
So bin ich ihr Kind, auch nach all den Jahren,
nur das ich eben fühlen kann.



"Die Lebensschale"


Unsere Lebensschalen enthalten viele Möglichkeiten. Wir dürfen jeden Tag eine andere Farbe wählen. Jeden Tag etwas Neues lernen, das uns Freude bereiten darf. Die Schale jedoch bleibt was sie ist .. LIEBE .. und schenkt das Leben zwei Menschen eine dieser Schalen .. nennt man das wohl Heilung für zwei Herzen





"Die Könige unserer Zeit"

       

Sind sie königlich?
Regieren sie noch, oder lieben sie schon?
Macht oder Liebe?
Wer, wenn nicht die Könige, besitzten die Macht, von ihr keinen Gebrauch zu machen, sondern aus und in Liebe zu handeln? Die Königinnen !





"Aus der Seelenmitte ans Licht"


Öffnen wir uns für die Einsicht, das wir die eigene Seele wieder fühlen möchten, dürfen wir einen Schatz heben, tief aus der Seelenmitte. Und dieser Reichtum schenkt ein großes Leuchten, kommt er ans Licht. Seine Farben strahlen in den vielfältigsten Nuancen und sie werden bleiben. Nur ein klein wenig Erinnerung wohnt noch in uns, damit wir verstehen.

 



"Reise aus der Nacht"


Die Nacht, sie geht auf Reisen. Sie reist nun in den Tag und ein heller Diamantglanz erinnert sie daran. Blumen thronen auf der Erde, ihre Köpfe bunt und schön, doch so einen hellen Diamanten, haben sie noch sie gesehen.




"Wenn die Nacht zum Tag gemacht"


Wurde die Nacht zum Tag gemacht, und Ruhelosigkeit wuchs über sich hinaus, lernten wir uns im Angesicht der Wandlung zu behaupten. Das Ende war nah und diese Nähe verpflichtete wohl zu Höchstleistung, für ein Jeden für uns.
Alte Muster verloren und neue brauchte es nicht. Es brauchte Liebe und dieses Gefühl empfinden zu können, war eine Aufgabe, welche uns hatte zurück weichen lassen und doch, hatten wir sie angenommen, ohne es bemerkt zu haben. Nur andere wohl, und sie trugen noch immer ein Gefühl der Angst in sich, bis auch sie fühlten, wir werden es auch noch schaffen, der Welt unser wahres Gesicht zu zeigen und sie machten die Nacht zum Tag und wieder hatte Ruhelosigkeit sie ergriffen, um alles um und in sich zu deuten, für ein gute Reise, damit die Zeit die schnell verging, auch wieder in ihren Händen weilte. Vergebung, war ein Schlüsselwort und der Schlüssel zu dieser Tür, lag in uns von Anbeginn. Doch, wenn die Neugier auf Leben am Boden lag, wen interessierte ein Schlüssel, selbst wenn er vor der Nase war. Da brauchte es mehr. Es brauchte Kraft und so manches zeigte sich, mit dem man am Morgen aufgewacht. So weiter machen wie bisher? Nein! Und als diese Entscheidung fiel, bewegten wir uns nicht mehr von links nach rechts, oder anders herum. Wir hatten ein Ziel! Und es war nah. LIEBE.